Rosenheim auf Platz fünf beim Pro Kopf-Umsatz

Rosenheim - Die Attraktivität der Stadt als Einzelhandelsstandort ist ungebrochen gut. Jetzt weist eine neue Studie für die Stadt Rosenheim ein sehr gutes Ergebnis aus.

„Rosenheims Attraktivität als Einzelhandelsstandort ist trotz Online-Handel ungebrochen. Auch wenn die Standorte in der Region genauso wie die großen Ballungsräume München, Salzburg und Innsbruck bei ihren Handelsflächen quantitativ und qualitativ aufrüsten – wir halten bisher diesem Druck erfolgreich stand“, zeigt sich Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer erfreut über die neuesten Zahlen aus der aktuellen Studie „Einzelhandelsumsatz 2014“ der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung. Rosenheims Einzelhandelsumsatz ist pro Kopf fast doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt.

Zentrales Ergebnis der Analyse: Mit einem pro Kopf-Umsatz von ca. 9.900 Euro pro Einwohner und Jahr belegt Rosenheim unter allen Kommunen über 10.000 Einwohner in ganz Deutschland den fünften Platz. Unter den ersten zehn Plätzen sind fast ausschließlich bayerische Mittelstädte zu finden. Spitzenreiter mit einem Indexwert von 215,3 (10.909 EUR/Einwohner) ist Straubing, dicht gefolgt von den Städten Passau (10.677 EUR/Einwohner), Weiden (10.462 EUR/Einwohner) und Schweinfurt (10.100 EUR/Einwohner). Erst an 7. Stelle erscheint mit der Stadt Trier die erste „nicht-bayerische“ Stadt im Ranking.

Begründet wird die gute Platzierung Rosenheims mit der Versorgungsfunktion der Stadt für ein großes Umland und dem damit verbundenen Kaufkraftzufluss sowie mit der hohen Qualität und der Passgenauigkeit des hiesigen Einzelhandelangebots im Hinblick auf die Wünsche der Nachfrager.

„Es ist erklärtes Ziel der Stadt Rosenheim, diese gute Ausgangsposition nachhaltig zu sichern. Dafür müssen wir aber auch etwas tun. Sonst fallen wir gegenüber anderen Standorten zurück. Deshalb entwickeln wir im Benehmen mit dem renommierten Handels-Beratungsunternehmen CIMA die Flächen am Bahnhof Nord. Neben der Errichtung eines Hotels und eines Ärztezentrums sieht die bereits beschlossene städtebauliche Rahmenplanung auch die Ansiedlung von bis zu 10.000 m² Handelsflächen mit innenstadtverträglichen und ergänzenden Sortimentsangeboten vor“, so Rosenheims Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl.

Laut Prognose dürfen die deutschen Einzelhändler auch 2014 mit einem leichten Plus von 1,2 Prozent bei den Verkaufszahlen rechnen. Allerdings soll dieser Zuwachs hauptsächlich auf dem stark wachsenden Online-Handel basieren, während der stationäre Handel erstmals sogar zurückgehen soll.

Pressemeldung Stadt Rosenheim

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