Kampf gegen Wohnungsnot und hohe Bodenpreise

Stadtrat Rosenheim stellt Bedingungen für Ausweisung für Wohnbauland

Rosenheim - Die Stadt Rosenheim will der angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt mit einer Intensivierung des Wohnungsmarktes entgegentreten.

Pressemeldung im Wortlaut: 

Ein knappes Wohnraumangebot bei hoher Nachfrage bedingt hohe Grundstückspreise. Dieser angespannten Marktsituation tritt die Stadt Rosenheim mit einer deutlichen Intensivierung des städtischen Wohnungsbaus entgegen. Gelingen soll das mit einem forcierten Flächenerwerb auf Grundlage des „Rosenheimer Modells der Wohnbaulandentwicklung“ in Kombination mit Förderprogrammen des Freistaats Bayern. Dazu hat der Rosenheimer Stadtrat ein Positionspapier verabschiedet, mit dem potenzielle Investoren und Grundstückseigentümer über den Flächenerwerb vor Ausweisung von Baurecht informiert werden.

Wohnbaulandentwicklung im Stadtgebiet nach den Bedingungen des „Rosenheimer Modells“ setzt voraus, dass die Stadt noch vor Aufstellung von Bebauungsplänen bis zu 35 Prozent der Flächen von den Eigentümern zum planungsunbeeinflussten Grundstückswert erwerben kann. Die Stadt tritt dann als Partnerin mit gleichen Rechten und Pflichten in das Planungs- und Entwicklungsverfahren ein. Ausgenommen davon sind kleinere Baugebiete mit einer Fläche unter 10.000 qm.

Auch bei einer Umwidmung zu Wohnbaunutzungen oder bei Erweiterung der Baurechte können Flächen für den städtischen Wohnungsbau oder z.B. Belegungsrechte zugunsten der Stadt in privaten Wohnobjekten gesichert werden.

Das Positionspapier zur Wohnbaulandentwicklung ist auf der städtischen Homepage unter https://www.rosenheim.de/stadt-buerger/planen-und-bauen.html abrufbar.

Pressemeldung Stadt Rosenheim

Rubriklistenbild: © Picture Alliance, dpa (Symbolbild)

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