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Initiative nun auch in Rosenheim aktiv

"Stolpersteine" sollen an NS-Opfer erinnern

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So sieht ein "Stolperstein" der Initiative aus.

Rosenheim - In München ist der erste NS-Stolperstein, der in individualisierter Form an die Opfer der Nazi-Zeit erinnern soll, bereits im Jahr 2007 verlegt worden. Jetzt gibt es eine solche Initiative auch in Rosenheim.

Wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet, sprach der Initiator der Rosenheimer Aktion „Stolpersteine für Rosenheim“, der Kinderarzt Dr. Thomas Nowotny aus Stephanskirchen, von einem „bewegenden Erlebnis“, als er vor acht Jahren in der Landeshauptstadt bei der Zeremonie dabei war. Das sei das erste Mal gewesen, dass er sich intensiv mit der Geschichte des jüdischen Teils seiner Familie auseinandergesetzt habe.

Die Initiative in Rosenheim, die aus etwa 20 Personen besteht, hat es sich laut OVB zur Aufgabe gemacht, die Angehörigen aller rund 30 um 1930 in Rosenheim lebender jüdischen Familien aufzuspüren und sie von der Stolperstein-Bewegung zu überzeugen. Hinter jedem Namen verberge sich eine Geschichte, die dann bei Zustimmung der Angehörigen in Kurzfassung auf dem Stein veröffentlicht werden soll, der dann auf einem öffentlichen Platz in Rosenheim angebracht werden soll.

Das Vorhaben stößt laut OVB aber nicht nur auf Zustimmung: Die israelitische Kultusgemeinde in Oberbayern sieht die Gefahr, dass die Opfer mit den in den Boden eingelassenen Steinen „ein zweites Mal mit Füßen getreten“ werden. Ein Arbeitskreis der Stadt hat nun einen Kompromiss vorgeschlagen: Zusätzlich zum Stolperstein soll für jedes Opfer ein vertiefendes und individualisiertes Mahnmal entstehen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

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