Innovatives Projekt „Dein Haus 4.0“

Studierende an der TH Rosenheim schaffen Lösungen für selbstbestimmtes Leben im Alter

Der aktuelle Abschlussjahrgang des Studiengangs Physiotherapie an der TH Rosenheim hat innovative Lösungen für das Forschungsprojekt „DeinHaus 4.0“ erarbeitet. Beteiligt waren unter anderem die Studierenden Nicole Sabathiel, Jonathan Auer, Hannah Güllich, Matilda Eckardt und Projektbetreuerin Prof. Elisabeth Wildmoser (v.l.).
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Der aktuelle Abschlussjahrgang des Studiengangs Physiotherapie an der TH Rosenheim hat innovative Lösungen für das Forschungsprojekt „DeinHaus 4.0“ erarbeitet. Beteiligt waren unter anderem die Studierenden Nicole Sabathiel, Jonathan Auer, Hannah Güllich, Matilda Eckardt und Projektbetreuerin Prof. Elisabeth Wildmoser (v.l.).

Studierende des Abschlussjahrgangs Physiotherapie an der Technischen Hochschule Rosenheim haben in einer Projektarbeit zu dem Thema selbstbestimmtes Leben für ältere Menschen, Lösungsansätze geschaffen, die in das Forschungsprojekt „DeinHaus 4.0“ einfließen.

Die Pressemeldung der Technischen Hochschule Rosenheim im Wortlaut:

Rosenheim – Der aktuelle Abschlussjahrgang des Studiengangs Physiotherapie an der TH Rosenheim hat sich im Rahmen einer Projektarbeit im Modul „Ergonomie“ mit neuartigen Ansätzen für ein selbstbestimmtes Leben zuhause im Alter beschäftigt.

Die von den Studierenden entwickelten Lösungen fließen in das interdisziplinären Forschungsprojekt „DeinHaus 4.0“ ein. Bei diesem wird untersucht, wie innovative Technik älteren und pflegebedürftigen Menschen das Leben in der eigenen Wohnung erleichtern bzw. überhaupt erst ermöglichen kann.

Bei der Semesterarbeit erarbeiteten Studierende unter anderem spezielle Lösungen für das Wohnkompetenzzentrum in Amerang, das gerade im Rahmen des Projekts entsteht. „Schwerpunkte bildeten dabei die ergonomische Ausstattung und Gestaltung der Küche, der Schlafzimmers, des Bade- und Kinderzimmers und des Eingangsbereichs“, so Prof. Elisabeth Wildmoser von der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften. Es habe sich einmal mehr gezeigt, dass die Studierenden über einen prall gefüllten Werkzeugkasten zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit ihrer zukünftigen Klienten verfügen.

Die Ideen der beteiligten Studierenden werden direkt aus der Theorie in die Praxis transferiert und sind nach Eröffnung des Wohnkompetenzzentrums in Amerang im Frühjahr im Rahmen einer Wanderausstellung zu sehen. Zudem ist die Umsetzung von geeigneten ergonomischen Lösungen der Studierenden in den Wohnungen geplant.

„Inhaltlich haben wir die aktuelle Thematik des demografischen Wandels berücksichtigt und konkrete Lösungsansätze entwickelt, um zukünftig Pflege und Versorgung zuhause noch attraktiver gestalten zu können“, blickt der Student Jonathan Auer zurück. „Es ist toll, dass Interessierte zukünftig unsere Vorschläge ausprobieren können. So können sie praktisch erprobt und durch Bewegungsanalysen überprüft werden“, ergänzt die Studentin Magdalena Lory.

Musterwohnungen machen neue Technik erlebbar

In den Gesundheitskompetenzzentren in Amerang und in Freilassing werden ältere Menschen und deren Angehörige zu den Möglichkeiten beraten, wie sich Wohnungen je nach Bedarf baulich verändern und technisch ausstatten lassen. Außerdem können sich Interessierte über Hilfs- und Unterstützungsangebote für eine Versorgung in den eigenen vier Wänden informieren.

Sie erleben in Musterwohnungen, wie durch technische Assistenzsysteme, geeignetes Mobiliar und Dienstleistungen ein Verbleib in den eigenen vier Wänden im Alter möglich wird. Der ergonomische Fokus liegt darauf, Wohnräume so zu gestalten, dass Menschen ihre Selbstbestimmtheit erhalten und weiterhin am Leben teilhaben können.

„Erfolgreiches interdisziplinäres Zusammenwirken“

„Das Projekt ‚DeinHaus 4.0‘ ist erfolgreicher Ausdruck für das interdisziplinäre Zusammenwirken an der TH Rosenheim. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen bringen ihre Expertise ein, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und konkreten Mehrwert zu generieren“, so TH-Präsident Prof. Heinrich Köster. Die Integration der Lehre sei ein wichtiger Bestandteil des Projekts und verkörpere das zentrale Anliegen der Hochschule, Lehre, Wissenschaft und regionale Bindung in Einklang zu bringen.

Die Pressemeldung der Technischen Hochschule Rosenheim im Wortlaut:

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