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Erstes Fazit der Bäder in Rosenheim und Traunstein

Hitze im Corona-Sommer: So klappt's mit den neuen Regeln in den Schwimmbädern

Zahlreiche Badegäste erfrischen sich im Traunsteiner Erlebnis-Warmbad.
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Badegäste im Traunsteiner Erlebnis-Warmbad.

Rosenheim/Traunstein – Coronabedingt sind viele Familien nicht ins Ausland verreist und verbringen ihren Urlaub in der Heimat. Besonders an heißen Tagen lockt ein Besuch im Freibad. Doch dort gibt es eine Obergrenze der Badegäste.

„An heißen Tagen so wie in der vorigen Woche hatten wir ab der Mittagszeit eine 100-prozentige Auslastung. Es kam dann immer wieder zu Wartezeiten zwischen zehn und 20 Minuten“, berichtet Antje Floß, Pressestelle Stadtwerke Rosenheim, gegenüber rosenheim24.de.

Nur 1000 Badegäste wegen Corona im Rosenheimer Freibad erlaubt

1000 Badegäste dürfen sich gleichzeitig im Rosenheimer Freibad aufhalten. Am 8. Juni ist das Freibad in die Saison gestartet. Anfangs waren nur 650 Badegäste erlaubt. Inzwischen wurden die Maßnahmen aber weiter gelockert.

Im Jahr 2018 lag der Rekord bei 2434 Besuchern, 2019 sogar bei 3156 Badegästen an einem Tag. Auch bei der aktuellen Hitzewelle dürften sich wieder viele Richtung Freibad begeben. „Zwischen 7.30 Uhr und 10.30 Uhr und ab 16.30 Uhr gab es bisher keine Wartezeiten“, rät Floß für einen Besuch zu diesen Zeiten.

Zeitliche Begrenzung erwünscht

Den Badeaufenthalt sollten die Besucher zudem auch zeitlich begrenzen, um auch anderen Badegästen die Möglichkeit für eine Abkühlung zu gönnen. Zudem sollten sich alle Badegäste weiterhin an die gültigen Corona-Regeln halten und auf andere Besucher Rücksicht nehmen, so die Bitte der Stadtwerke.

Ähnlich sieht die Situation auch im Traunsteiner Erlebnis-Warmbad aus. „Großteils überwiegt die Vernunft der Schwimmbadbesucher, die das Bad nur drei Stunden nutzen und somit auch anderen eine erfrischende Abkühlung ermöglichen. Viele genießen sogar die reglementierten Besucherzahlen – vorher haben sie unser Schwimmbad bei Vollbetrieb gemieden“, erklärt Agnes Giesbrecht, Pressereferentin der Stadt Traunstein, gegenüber chiemgau24.de.

Bis zu 1500 Besucher im Traunsteiner Freibad pro Tag

Bisher hätte das Freibad nur an 14 Tagen eine sehr hohe Auslastung bei insgesamt bis zu 1500 Besuchern täglich gehabt. Grund dafür wären die hochsommerlichen Badetemperaturen an diesen Tagen gewesen. „Die Besucher-Höchstgrenze von 700 Besuchern wurde bisher mehrere Male erreicht, aber es sind nur kurze Wartezeiten entstanden“, teilt Giesbrecht mit.

Um diese zu vermeiden würden sich viele Bürger vor dem Schwimmbadbesuch telefonisch über die derzeitige Auslastung vor Ort erkundigen. An den Rekord aus dem Vorjahr kann das Freibad aber freilich nicht anknüpfen. Stolze 2300 Eintritte an einem Tag wurden im vorherigen Jahr registriert.

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Einschränkungen weitestgehend aktzeptiert

Auch das betriebliche Schutzkonzept unter Pandemiebedingungen habe zu 100 Prozent funktioniert. Alle Einschränkungen würden die Besucher weitestgehend akzeptieren. Schließfächer oder der Liegenverleih hätten coronabedingt dieses Jahr bisher leider nicht zur Verfügung gestellt werden können.

Die größte Einschränkung ist wohl, dass der Strömungskanal nicht in Betrieb genommen werden konnte. „Dort können wir die Hygieneabstände nicht kontrollieren“, so Giesbrecht mit. Doch bei den heißen Temperaturen geht es den meisten aber eher um eine Abkühlung im Wasser.

jz

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