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Das Umwelt- und Grünflächenamt Rosenheim warnt

Darum sollten Enten, Schwäne und Tauben nicht gefüttert werden

Rosenheim - Viele Spaziergänger füttern jetzt im Winter Tauben, Schwäne und Enten. Dass damit den Tieren mehr geschadet als geholfen wird, wissen die Wenigsten:

Rund um die städtischen Mangfallbrücken oder am Werkskanal ist es immer wieder zu beobachten, dass gut gemeint nicht immer gut ist: Regelmäßig werden dort Enten, Schwäne und Tauben gefüttert. Dass das für diese Tiere gesundheitsgefährdend ist, wissen leider die Wenigsten

Speisereste verursachen Koliken

In Speiseresten enthaltenes Salz aber auch Gewürze, verursachen bei Wildtieren Durchfall und Koliken. Bleiben Speisereste im Gewässer, sinkt der Sauerstoffgehalt des Wassers rapide ab. So wird zum Beispiel bei der Zersetzung von eineinhalb Kilogramm Brot Sauerstoff aus 100 m³ Wasser verbraucht. Bei der Zersetzung entstehen außerdem Bakterien, die bei Wasservögeln zu Muskellähmungen führen können

Besonders bei Jungtieren sind immer häufiger weitreichende Beeinträchtigungen in ihrer natürlichen Entwicklung zu beobachten, die auf den Verzehr von Speiseresten zurückführen sind. Durch das zusätzliche und leicht zu erreichende Nahrungsangebot brüten Tauben vermehrt auch im Winter. Die immer größer werdende Population bietet, ebenso wie die rasante Vermehrung von allesfressenden Ratten beste Voraussetzungen für Parasitenbefall oder die Übertragung von Krankheiten. 

Weitere Infos zum Thema Fütterung von Wildtieren gibt es beim Umwelt- und Grünflächenamt unter der Telefonnummer 365-1692.

Pressemeldung Stadt Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / Soeren Stache

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