Freispruch! Vergewaltigung war nur Fiktion

Rosenheim - Einem Handwerker wurde vor Gericht eine Vergewaltigung zur Last gelegt. Da sich diese nur im Kopf des angeblichen Opfers abgespielt hatte, wurde der Mann freigesprochen.

Ein Schreiner ist vor dem Schöffengericht vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden, wie die OVB-Heimatzeitungen berichten. Dem Handwerker wurde vorgeworfen, eine 30-jährige Frau vergewaltigt zu haben, vor Gericht aber verstrickte sich das angebliche Opfer in zu viele Widersprüche.

Wie der Angeklagte erklärte, sei er von der Frau "angebaggert" worden und nicht umgekehrt, so die OVB-Heimatzeitungen. Das Gericht sah nach der Verhandlung die Unschuld des Mannes als bewiesen an, der seit Jahren unter Depressionen leidende Frau wurde vom Gericht die Fortführung ihrer psychiatrischen Therapie nahegelegt, da sich die Vergewaltigung - auch wenn möglicherweise nicht absichtlich - nur in ihrer Fantasie abgespielt habe, so die OVB-Heimatzeitungen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de sowie in den OVB-Heimatzeitungen.

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa

Kommentare