Verkehrsentlastung von Westerndorf St. Peter:

OB Bauer hält zwei Kreisel für machbar

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer
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Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer

Rosenheim - Die Verkehrsbelastung in Westerndorf St. Peter ist enorm. In einer Bürgersprechstunde diskutierte nun die CSU über mögliche Lösungen des Problems.

„Ich habe großes Verständnis für den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger in Westerndorf, den Ortsteil vom Durchgangsverkehr und speziell von den Stauungen an den Verkehrsknoten zu entlasten. Dafür gibt es auch machbare Lösungen“, so Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer bei einer von Junger Union und CSU-Ortsverband Westerndorf St. Peter durchgeführten Bürgersprechstunde im Gasthaus Höhensteiger.

Bauer zeigte auf, dass von der Einmündung der Prinzregentenstraße in die Westerndorfer Straße bis zur Bebauungsgrenze von Rosenheim „auf einer Strecke von insgesamt nur zwei Kilometern vier reguläre und zwei Drückampeln den Verkehrsfluss steuern bzw. behindern.“ JU-Ortsvorsitzender und Stadtratskandidat Peter Bichler wies darauf hin, dass es für den überörtlichen Verkehr, vor allem die Lkw’s, die von Norden kommend in den Aicherpark und auf die Autobahn wollen, mit der B15-Westtangente eine planfestgestellte neue Trasse gebe.

„Im Benehmen mit unseren heimischen Abgeordneten, der Oberbürgermeisterin und dem Landrat werden wir alles dafür tun, dass nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts von der A8 bis zur Schwaig unmittelbar mit dem zweiten Bauabschnitt über den Aicherpark bis zum Anschluss an die bestehende B15 begonnen werden kann. Wir gehen davon aus, dass uns ein Bundesverkehrsminister aus Bayern in diesem für Rosenheim so wichtigen Anliegen nach Kräften unterstützen wird“, zeigten sich Bichler und die Westerndorfer CSU-Stadtratskandidatin Eva Adlmaier überzeugt.

Beim innerörtlichen Verkehr sorge speziell die Einmündung der Ebersberger in die Westerndorfer Straße für regelmäßige Verkehrsstaus. „Allerdings sind bisher drei Studien von renommierten Verkehrsplanern zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Kreisel an dieser Stelle wegen des hohen Verkehrsaufkommens des Abbiegeverkehrs von der Westerndorfer Straße in die Ebersberger Straße nicht genügend leistungsfähig ist – selbst wenn er doppelspurig ausgeführt würde“, so Oberbürgermeisterin Bauer.

Ein Ausweg könnte sein, mit Hilfe einer Bypass-Lösung von der Schlösslstraße auf die künftige Marienberger Straße, doch noch eine Lösung mit zwei Kreiseln zu verwirklichen. Dadurch könnte auch die Einmündung Westerndorfer Straße/Schlösslstraße beträchtlich entlastet werden. „Eine solche Lösung mit einer eingehausten oder tiefergelegten Trasse halte ich für zukunftsweisend. Es muss aber klar sein, dass wir bei einer entsprechenden Lösung sowohl auf die Menschen in der Schlösslstraße wie auch auf die Bürgerinnen und Bürger in Egarten und anderen Stadtteilen Rücksicht nehmen müssen“, so Bauer.

Eine für die Anlieger und die betroffenen Landwirte verträgliche Lösung müsse auch für den Neubau der Eisenbahnüberführung in der Schlösslstraße gefunden werden. „Die Landwirte weisen uns darauf hin, dass ihre Maschinen immer größer werden. Die Anwohner in der Schlösslstraße haben zurecht Sorgen, dass bei einer Durchfahrtshöhe von 4,50 m der Schwerlastverkehr von und nach Großkarolinenfeld zunimmt. Führt man den Schwerlastverkehr über die künftige B15-Westtangente und sperrt die Brückendurchfahrt für Lkw, ließen sich wohl beide Seiten befrieden. Also werden wir uns hierum bemühen“, so die Oberbürgermeisterin.

Pressemitteilung CSU BWK Rosenheim

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