Großes Unverständnis bei Betreibern der "One Bar"

Verwirrung um private Partys in Rosenheimer Bars und Clubs - ab sofort doch wieder verboten

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Private Partys in Clubs und Bars wird es vorerst nicht mehr geben. 

Rosenheim - Obwohl bereits mehrere Privatfeiern in Bars oder Clubs in Rosenheim durchgeführt und die Bilanz offensichtlich positiv ausfiel, ist jetzt erstmal Schluss damit.

Am vergangenen Wochenende staunten viele Rosenheimer nicht schlecht, als sie zum Beispiel in der "One Bar" tanzende Menschen sahen. Schnell wurden Vorwürfe einer illegalen Corona-Party laut. Diese wurden allerdings von den Behörden bereits aufgeklärt. Es handelte sich um eine offiziell genehmigte, private Geburtstagsfeier. Doch solche private Feiern in Clubs und Bars soll es in Rosenheim nun doch nicht mehr geben.

Denn die "Thematik Privatfeiern in Bars oder Clubs war in den bestehenden Infektionsschutzverordnungen der Bayerischen Staatsregierung bisher nicht explizit geregelt", heißt es von Seiten der Stadt. Deshalb wurden den betroffenen Betrieben in Rosenheim verbindlich geschlossene Vermietungsverträge von Seiten der Verwaltung des Ordnungsamtes noch zugestanden. "Jede weitere Vermietung wurde jedoch vorerst untersagt. (...) Derzeit arbeitet die Staatsregierung am Thema "Vermietung von Bars und Diskotheken für private Feiern", um Klarheit für Verwaltung und Betreiber zu schaffen", so die Stadt Rosenheim weiter.

Für Markus Wunderlich ist diese Entwicklung nicht nachvollziehbar: "Das Unverständnis ist sehr groß. Würden wir Essen anbieten, dürfte wir so lange öffnen und feiern, wie wir möchten. Aber unsere eigene Catering-Firma darf wiederum nicht in unserer Lokalität Speisen ausgeben." Dies sei einfach unverhältnismäßig geregelt.

Während viele Restaurants und Biergärten speziell am Wochenende regelmäßig gut besucht sind, stehen die Bars und Clubs der Stadt seit Mitte März leer.

mz

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