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Mit Hilfe von rosenheim24.de Ansprechpartner gefunden

Bahnübergang Fürstätt: Vom fehlenden Signal und einer folgenden Odyssee

Bahnübergang Fürstätt Rosenheim
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Und plötzlich schloss sich die Schranke, über zwei Wochen ohne akustisches Signal. Zuletzt war ein Radfahrer zwischen beiden Schranken am Bahnübergang Fürstätt eingeschlossen, ohne Folgen.

Eigentlich wollte Herbert H. der Deutschen Bahn nur mitteilen, dass das Signal am Bahnübergang in Rosenheim/Fürstätt nicht mehr geht. Nach mehreren erfolglosen Anläufen bat er rosenheim24.de um Hilfe.

Rosenheim - „Seit über zwei Wochen ist am Bahnübergang Fürstätt der akustische Alarm ausgefallen“, schrieb Herbert H. am 13. Juli an rosenheim24.de. „Schon oft sind Kinder auf dem Weg zur Schule erst durch die sich senkende Schranke erschrocken und dann erst aufmerksam geworden. Und mancher Auto- oder auch Fahrradfahrer fährt trotz Rotlicht weiter. Leider ist keine Telefonnummer der DB angegeben um den Defekt zu melden.“

Fehlendes Signal am Rosenheimer Bahnübergang Fürstätt: Polizei nicht zuständig

Als Herbert H. sich mit seinem Anliegen an uns wandte, ahnten wir nicht, was er schon für eine Odyssee hinter sich hatte und welche auch auf uns warten würde. So viel sei verraten, sie war von Erfolg gekrönt. Aber erstmal zum Ablauf: Herbert H. wandte sich an die Polizei Rosenheim, wo er immer wieder mit anderen Kollegen verbunden wurde und letztlich das Versprechen bekam, das Problem an die Bahn weiterzugeben.

Robert Maurer, Erster Polizeihauptkommissar in der Polizeiinspektion Rosenheim, bestätigt gegenüber rosenheim24.de: „Für die Bahn sind wir eigentlich nicht zuständig, das ist Sache der Bundespolizei.“ Maurer war sich aber sicher, dass das Problem weitergegeben wurde.

Signal am Bahnübergang Fürstätt über zwei Wochen defekt - Wer ist zuständig?

Doch es passierte nichts, weswegen Herbert H. sich an rosenheim24.de wandte. Wir kontaktierten nach der Polizei auch die Stadt Rosenheim. Pressesprecher Christian Schwalm nahm das Problem auf und versprach sich zu melden. Zeitgleich nahmen wir Kontakt zur Pressestelle der Deutschen Bahn in München auf. Auch dort wurde uns versprochen, sich zu erkundigen und uns zu informieren.

Tatsächlich meldete sich als Erster Christian Schwalm zurück mit der Mitteilung, dass er die DB Störungsstelle erreicht habe und sie einen Techniker schicken würden. Diese positive Rückmeldung gaben wir an Herbert H. weiter, der seinerseits beobachtete, ob das Signal wieder funktionierte.

„Das Signal geht nach wie vor nicht“, so seine Rückmeldung am Freitag (15. Juli). „Allerdings bin ich auf der Suche nach Hilfe weitergekommen: Ich schrieb heute früh an die Pressestelle der Bahn (das war die einzige Emailadresse die ich dazu fand), und erhielt mittags ein Rückmail: die zuständige Fachabteilung wäre informiert, das fehlende Ersatzteil sei bestellt und soll nächste Woche eingebaut werden.“

Kein Signal am Bahnübergang in Rosenheim - Hier kann man es melden

Genau diese Rückmeldung schickte eine Sprecherin der Deutschen Bahn an uns: „Es handelt sich um einen technischen Defekt. Das fehlerhafte Bauteil wird in der kommenden Woche ausgetauscht, dann wird wieder ein Warnton zu hören sein. Wir bitten Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.“

Letztlich konnte bereits am Samstag die positive Rückmeldung gegeben werden: „Das Signal geht wieder!“ Nach fast drei Wochen, in denen einfach nicht klar war, an wen man sich in solch einem Fall am Besten wendet.

„Generell können sich Kund:innen mit Fragen, Lob und Kritik jederzeit an die Servicekanäle der Deutschen Bahn wenden. So ist beispielsweise die Service-Hotline unter 030/2970 rund um die Uhr besetzt. Online-Kontaktformulare stehen auf https://www.bahn.de/hilfe/online-formulare bereit. Auf dieser Seite finden sich zudem auch Links zu den DB-Accounts in den Sozialen Medien. Die Kollegen nehmen den Sachverhalt auf und leiten ihn zuverlässig intern weiter.“

Für die nächste Störung wissen wir und Herbert H. also Bescheid.

cz

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