Nach 16 Jahren wäre Neuanschaffen notwendig

Rosenheimer Babynotarztwagen stellt bald Betrieb ein

Rosenheim - Zum Ende des Monats wird der Rosenheimer Babynotarztwagen seinen Dienst einstellen. Nach 16 Jahren ist es nun aber nicht mehr möglich, das Geld für den Betrieb des ehrenamtlich besetzten Fahrzeuges aufzubringen. 

Bisher hatte der Malteser Hilfsdienst die Kosten allein gestemmt, sagt der Leiter des Babynotarzt-Wagens Kai Pommerenke gegenüber Radio Charivari. Das Fahrzeug sei inzwischen 12 Jahre alt und müsste ersetzt werden. Zudem kämen die laufenden Kosten von rund 35.000 Euro pro Jahr. 

Neuanschaffung notwendig - zu hohe laufende Kosten

Um den Babynotarzt weiter betreiben zu können, müsste die Finanzierung von über 100.000 Euro für die nächsten vier Jahre sicher gestellt werden. So lange wollte sich kein Investor an das Projekt binden, sagt Pommerenke. 

Ab 1. Oktober wird der Inkubator, der Brutkasten für die Neugeborenen darum in einen regulären Rettungswagen geschoben. Während die örtlichen Rettungsdienste dann pro Einsatz mit einem Neugeborenen Geld verdienten, hat der Babynotarztwagen nichts bekommen, für Pommerenke laut Charivari unverständlich.

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