Von der Schokobrücke zum Murmologen

+
Johannes Rott baut mit Teilnehmer die Schokobrücke.

Rosenheim - "Max, Moritz & Co." bringen in der gleichnamigen Ausstellung pures Vergnügen! Am Wochenende verwandelt Rolf Meurer die Galerie in eine große Murmelbaustelle.

Am Samstag, dem 14. Januar verwandelt Rolf Meurer die Galerie in eine große Murmelbaustelle. Kinder, Eltern und Großeltern dürfen Tonmurmeln selbst gestalten und dann nach Herzenslust neue und alte Murmelspiele austesten. Rolf Meurer ist „Murmologe“ – ein Experte also für Schusserspiele, die bei Lehrer Lämpel nie erlaubt gewesen wären. Für den Murmologen-Workshop gibt es noch Restplätze! Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Er kostet 10 Euro, zuzüglich 2 Euro pro Murmel.

Lesen Sie auch:

Los geht’s am 14. Januar um 14 Uhr in der Städtischen Galerie. Übrigens: den Murmelobulus von 2 Euro spendet Rolf Meurer an Unicef. Am 21. Januar entführt Brigitte Reich-Opperer in die Welt des Scherenschnitts. „Farbstein – Schere – Papier“ heißt das Motto, und herauskommt bei dem Spaß ein Leporello. Was das ist, und wie es aussieht, erfahren die Teilnehmer bei ihren Experimenten mit Scherenschnitt, Schablonendruck, Monotypie und anderen Spielereien. Mitmachen kann jeder ab 10 Jahre.
Der Workshop kostet 10 Euro, beginnt um 14 Uhr in der Städtischen Galerie, und kostet 10 Euro. Wichtig: Jeder sollte Arbeitskleidung mitbringen, die auch beständige Farbe aushält!

„Ritsche ratsche voller Tücke – in die Brücke eine Lücke“ hieß es im Kinderbuch von Wilhelm Busch. Deshalb machten sich beim letzten Workshop Kinder und Erwachsene daran, selbst eine Brücke zu zersägen. Die bauten die Teilnehmer gemeinsam mit Konditormeister Johannes Rott aus Schokolade. Die Brückenteile hatte der Brückenbauer selbst aus Kuvertüre vorgefertigt. „Acht Stunden lang musste sie trocknen, schließlich muss die Brücke ja was aushalten“, erklärte der Konditormeister. Zweieinhalb Stunden lang wurde das Bauwerk dann gemeinsam fertiggestellt: Die Einzelteile klebten die Buben und Mädchen mit flüssiger Schokolade zusammen, dünne „Schokobretter“ dienten als Straßenbelag. Die Außenseite wurde von den Teilnehmern dann mit Schokowürfeln beklebt. Als die Brücke fertig war, durften die Kinder endlich zur Säge greifen.

Galerieleiterin Monika Hauser half beim Sägen kräftig mit. Einer der ersten, der ein Stück ergattert hatte, war Moritz. Der fünfjährige fand diesen Workshop einfach nur super. „Die Schokolade schmeckt toll, und das Zusammenkleben hat wirklich Spaß gemacht“, meinte er. Seine Bau-Kollegen stimmten zu, und die Begeisterung war auch nicht zu übersehen: die meisten Kinder hatten Schokoladenreste rund um den Mund und an den Händen. Wie viel Kalorien so eine Schokobrücke hat, konnte Konditormeister Johannes Rott nicht sagen. „Darüber mach ich mir keine Gedanken“, sagte er lachend. „Hauptsache ist doch, dass es schmeckt.“

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Kommentare