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Festzelt-Fans warteten seit spät in der Nacht

So war der Reservierungsstart bei Flötzinger Bräu Rosenheim

Teils bis tief in die Nacht warteten Flötzinger Festzelt-Fans vor dem Tor zum Brauereigelände am Roßacker auf den Reservierungsstart. Darunter auch Monika Gluding und Dennis Zimmert die seit 5.30 Uhr ausharrten.
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Teils seit tief in der Nacht warteten Flötzinger Festzelt-Fans vor dem Tor zum Brauereigelände am Roßacker auf den Reservierungsstart. Darunter auch Monika Gluding und Dennis Zimmert, die seit 5.30 Uhr ausharrten.

Rosenheim – Am Samstag, den 27. August beginnt das Rosenheimer Herbstfest. Dann heißt es auf der Loretowiese wieder „O‘zapft is“. Doch für viele Fans des Flötzinger-Festzelts ist schon Montag, der 25. Juli ein wichtiger Termin. Wir waren beim Reservierungsstart mit vor Ort dabei.

Rosenheim - Zuerst hört man nur muntere Musik, dann wird das Tor zum Brauereigelände am Roßacker langsam aufgeschoben, bis schließlich Gebietsverkaufsleiter Ulrich Kolbinger vor die wartende Menge tritt: „Griaß eich, schee, dass ihr da seid!“, heißt er die Flötzinger Festzelt-Fans willkommen, die nun die Treppe hinauf zum Reservierungsbüro im zweiten Stock beschreiten können. Zur Stärkung stehen frische Brezen und eine Auswahl gut gekühlter Getränke aus dem Flötzinger-Sortiment bereit. „Endlich ist es soweit!“, ruft eine Frau aus, als sie das Treppenhaus der Brauerei betritt.

„Wir haben den ersten Ansturm jetzt um halb neun überstanden“, berichtet im Anschluss Wolfgang Dichtl, Prokurist bei Flötzinger Bräu. Schon seit spät in der Nacht haben zahlreiche Rosenheimer die laue Sommernacht zum Warten genutzt, so dass zum Start um 7 Uhr dann etwa 75 Personen bei uns vor der Tür standen. Am begehrtesten sind, wie in allen Jahren, die Freitage, dann kommen die Donnerstage und so geht‘s vor bis Anfang der Woche.“ Im Festzelt erwarte die Gäste dasselbe wie in den Vorjahren. Wir haben ja erst im Mai das ‚Go‘ bekommen und sind froh, dass wir es jetzt trotzdem pünktlich aufbauen konnten, weil wir ja auch nicht wussten, ob auf Grund der langen Unterbrechung irgendwelche Überraschungen auf uns warten. Aber wir sind Gottseidank auch beim Zeltbau im Plan.“

Reservierungsstart bei Flötzinger Bräu Rosenheim: „Hardcore-Fans“ warten seit 2 Uhr

Man sehe beim Reservierungsstart immer viele schon lang vertraute Gesichter, fährt Dichtl fort. „Das ist dann immer schön, wenn die dann wieder herkommen und sich freuen, sich noch gute Plätze sichern zu können.“ Stundenlang haben sich zuvor die zahlreichen Wartenden die Nacht um die Ohren geschlagen. Auf Campingstühlen und Isomatten, teilweise eingehüllt in Decken, fiebern an diesem Morgen die Leute dem Start der Reservierungen entgegen. Als wir gegen 6 Uhr ankommen, fahren gerade die ersten Pendler, Busse und die Fahrzeuge der Müllabfuhr an ihnen vorbei. „Zeitweise war‘s heute nach ganz staad“, erinnert sich einer der Tapferen, „Mei, die meiste Zeit schläft oder döst man vor sich hin. Vorhin haben wir uns dann noch einen Kaffee geholt.“

Wie funktioniert die Reservierung bei Flötzinger Bräu?

„Ab Montag, den 25. Juli um 7 Uhr nehmen wir Ihre Reservierungswünsche gerne telefonisch oder persönlich in der Flötzinger Brauerei entgegen. Wir bitten um Verständnis, dass wir Reservierungswünsche, die uns per Email/Fax oder Brief erreichen, aus organisatorischen Gründen leider nicht berücksichtigen können“, teilte die Brauerei mit.

Vor diesem Termin sind keine Reservierungen möglich. Zudem besteht die „Möglichkeit zur Reservierung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Plätze für die Tage von Sonntag bis Freitag“. Heißt im Klartext: Für die Wiesn-Samstage werden keine Reservierungen entgegengenommen. Weitere Infos unter www.floetzinger.de.

Unter den Wartenden sind auch Monika Gluding und Dennis Zimmert. Die beiden plaudern gerade munter miteinander, als wir vorbeischauen. „Wir sitzen hier schon seit 5.30 Uhr“, berichtet Zimmert. „Für mich ist das heuer das erste Mal, dass ich schon so früh hier sitze.“ Anders ist das bei Gluding: „Ich mache das jedes Jahr, für die Zimmerei bei der ich arbeite.“ Auch sonst sind die Wartenden bunt gemischt zwischen denjenigen, die schon öfters oder sogar jedes Jahr in aller Früh ausharren, um die begehrten Plätze zu ergattern und solchen, die heuer das erste Mal dabei sind. Allen gemeinsam ist: Sie ziehen schließlich zufrieden mit ihren Buchungen ab, manch einer nimmt noch als Wegzehrung ein gekühltes Getränk mit. „Wir sehen uns dann im Festzelt“, ruft ein Paar Gebietsverkaufsleiter Ulrich Kolbinger zum Abschied zu.

hs

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