Stadt gibt Bayerische Ehrenamtskarte aus

Rosenheim - Sie leisten unermüdliche Arbeit und verlangen keinen Cent dafür: Die Rede ist von den Ehrenamtlichen. Sie sollen durch die Ehrenamtskarte belohnt werden.

Sie wenden viel Zeit und Fleiß auf und engagieren sich unentgeltlich in den verschiedensten Bereichen wie z.B. in Vereinen, bei der Feuerwehr, bei den Rettungsdiensten oder bei sozialen, kulturellen oder kirchlichen Einrichtungen: Unsere unverzichtbaren Ehrenamtlichen!

Die Bandbreite des ehrenamtlichen Engagements ist enorm und prägt in großem Umfang den gemeinschaftlichen Zusammenhalt in Rosenheim. Ohne die vielen Ehrenamtlichen könnte so manche Einrichtung nicht weiter bestehen, könnten viele persönliche Hilfen nicht erbracht werden und unsere Stadtgesellschaft wäre erheblich ärmer.

Mit der Einführung der Bayerischen Ehrenamtskarte setzt der Freistaat Bayern ein Zeichen der Anerkennung für das Ehrenamt. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer hierzu: „Auch die Stadt Rosenheim hat sich dieser Initiative angeschlossen, um ihren ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern für dieses freiwillige Engagement zu danken und ihre Wertschätzung auszudrücken. Die Stadt möchte den ehrenamtlichen Rosenheimern zusätzlich zur bekannten Anerkennungskultur, wie den Ehrenamtsabenden der sozialen Stadt, weitere Anerkennungen zukommen lassen.“

Die Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten verschiedenste Vergünstigungen, sei es bei Einrichtungen des Freistaates, wie den staatlichen Museen, Schlössern und der bayerischen Seenschifffahrt, bei privaten Unternehmen, wie der BMW-Group, dem Flughafen München oder im Legoland Deutschland. Aber auch bei kommunalen Einrichtungen, wie der Städtischen Galerie, der Stadtbibliothek, dem Städtischen Museum, dem Lokschuppen oder dem Holztechnischen Museum, erhalten die Inhaber der Ehrenamtskarte attraktive Vergünstigungen. Ebenso werden beim Eintritt in das Hallen- und Freibad günstigere Eintrittspreise gewährt.

Die Bayerische Ehrenamtskarte gilt nicht nur regional sondern bayernweit und kann in allen Landkreisen und Kreisfreien Städten, welche sich an der Bayerischen Ehrenamtskarte beteiligen, eingesetzt werden.

Hierzu Sozialamtsleiter Christian Meixner: „Wir haben bisher ca. 300 Vereine, Organisationen und Verbände angeschrieben, diese Einrichtungen über die Einführung der Bayerischen Ehrenamtskarte informiert, und um Anmeldung auf Ver-gabe der Bayerischen Ehrenamtskarte für deren Ehrenamtliche gebeten. Der bürokratische Aufwand für die Ehrenamtlichen und die Beschäftigungsstellen ist nicht hoch“.

Voraussetzung für den Erhalt der Ehrenamtskarte ist ein freiwilliges, unentgeltliches Engagement von durchschnittlich fünf Stunden pro Woche. Bei Projektarbeiten können mindestens 250 Stunden jährlich anerkannt werden. Ein angemessener Kostenersatz für die Helfer ist zulässig, das Mindestalter der Ehrenamtlichen beträgt 16 Jahre. Der Ehrenamtliche muss seit mindestens zwei Jahren gemeinwohlorientiert aktiv im Verein, einer Organisation oder einer Initiative eingebunden sein.

Weitere Informationen zur Bayerischen Ehrenamtskarte erhalten Sie bei Frau Christine Schwarzfischer, Stadt Rosenheim, Sozialamt, Reichenbachstr. 8, 83022 Rosenheim, Tel. 08031 / 365-1507, E-Mail: christine.schwarzfischer@rosenheim.de, Internet: www.rosenheim.de oder www.ehrenamtskarte.bayern.de.

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim

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