Haushaltsbefragungen

Haustür-Umfrage zum Jahrhundert-Hochwasser

Rosenheim - Wenn die Wissenschaftler zweimal klingeln: Das Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung wird in der kommenden Woche eine Umfrage zum Hochwasser 2013 durchführen.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung Leipzig GmbH (UFZ) beschäftigt sich eine Gruppe von Wissenschaftlern mit den Folgen der jüngeren Hochwasserereignisse für bayerische Kommunen und Städte. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Fragen, wie effizient die staatlichen Aufbauhilfen für das Hochwasser 2013 waren und welchen Einfluss sie auf private Vorsorgeentscheidungen und risikomindernde Handlungen haben.

Zum Ablauf der Befragung:

Nach einer Ankündigung per Wurfzettel führen die Wissenschaftler von Montag, 14. April, bis Donnerstag, 17. April, Haushaltsbefragungen in der Stadt Rosenheim durch. Dazu klingeln Mitarbeiter des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung Leipzig GmbH bei ausgewählten Haushalten und bitten um das Ausfüllen eines Fragebogens. Dabei soll vor allem abgefragt werden, wie die Bevölkerung mit den Folgen des Hochwassers umgegangen ist, wie sie allgemein das Risiko von Hochwasser bzw. Überschwemmungen einschätzt, wie sie öffentliche Schutzmaßnahmen bewertet und wie zufrieden sie mit den öffentlichen Soforthilfen ist.

Der Fragebogen soll dann mit Hilfe eines frankierten Rückumschlags an das UFZ zurückgeschickt werden. Alle Angaben in den Fragebögen werden selbstverständlich vertraulich behandelt - die Bestimmungen des Datenschutzes sind gewährleistet. Die Befragung soll vor allem in den hochwasser- bzw. überschwemmungsgefährdeten Ortsteilen der Stadt Rosenheim stattfinden. Weitere Befragungen sind auch in Kolbermoor und Deggendorf geplant.

Bei Rückfragen steht Projektleiter Dr. Christian Kuhlicke unter der Telefonnummer 0341 / 2351751 oder per Mail unter christian.kuhlicke@ufz.de zur Verfügung.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

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