Das gibt es Neues in der Altstadt Ost

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Für musikalische und kulinarische Abrundung des Abends ist durch den Auftritt einer Band und das Angebot am Buffet und an der Bar gesorgt vom P-Seminar des Ignaz-Günter-Gymnasium.

Rosenheim - Neue Bäume, ein Weihnachtsmarkt und eine "Nacht der offenen Tür": Bei der Stadtteilversammlung Altstadt Ost wurden neue und bereits gelungene Projekte präsentiert.

Von gelungenen Aktionen in der Innstraße berichtete zunächst Stadtplaner Alois Gartner in der letzten Stadtteilversammlung in den Räumen der Sozialen Stadt An der Burgermühle. Die Kirchengemeinde der Pfarrei St. Nikolaus wird in nächster Zeit die geplante Beleuchtung der Spitalkirche St. Josef in der Innstraße realisieren. Die Kosten wird die Kirchengemeinde tragen, die laufenden Stromkosten übernimmt die Stadt Rosenheim. Lobend erwähnte Gartner Familie Wilhelm in der Innstraße, die in privat finanzierter Initiative bereits eine Bank mit Zierbäumen und Fahrradständer vor ihrem Geschäft aufgestellt haben. „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Radlständern gemacht, es wird immer gut genutzt“, so Andreas Wilhelm.

Ebenfalls fortgeschritten sind die Planungen zur Pflanzung von Bäumen am Café Innig und am Haus der Familie Koziol in der Innstraße. Gartner lobt auch hier das Engagement der Unternehmer und Bewohner. Das Tiefbauamt in der Stadtverwaltung hat ebenfalls bereits die in der letzten Stadtteilversammlung vorgeschlagenen Fahrradständer am Turm der Josefskirche installiert.

Die Frage nach dem Gestaltungskonzept Innstraße vom Architekturbüro Bauchplan aus dem Jahr 2011, das im Rahmen der Stadtkonzeption 2025 bereits vorliegt, nimmt Alois Gartner mit ins Stadtplanungsamt. In der nächsten Stadtteilversammlung wird er berichten, was damit geschieht.

Zwei Anträge an die Stadtteilversammlung wurden von Gabriela Schmidt gestellt. Die Stadtbibliothek organisiert einen kleinen Weihnachtsmarkt am 4./5. und 6. Dezember. Rosenheimer Künstler, die mit der Stadtbibliothek verbunden sind, werden ehrenamtlich Stände gestalten. Der Miniladen aus der Lessingstraße sorgt für heiße Getränke. An einem Stand werden Eltern und Kinder Basteleien aus den Stadtteilen der Sozialen Stadt anbieten. Vor der Stadtbibliothek soll ein Christbaum aufgestellt werden, der die ganze Weihnachtszeit für festliche Stimmung sorgen soll. „Eine schöne Idee, das werde ich auf alle Fälle unterstützen“, so Bürgermeister Anton Heindl, „vielleicht können sich auch die Partnerstadtvereine Lazise, Briancon und Ichikawa mit einem Stand beteiligen“. Dem Antrag, das Projekt mit 1.000 Euro aus dem Bürgerfonds zu unterstützen wurde einstimmig zugestimmt.

Für das Projekt „Nacht der offenen Tür“ in der Stadtbibliothek, das ehrenamtlich von Schülern des Ignaz-Günter-Gymnasiums organisiert wird sind 372,36 Euro bewilligt worden. Einen Antrag zur Unterstützung einer ehrenamtlichen Bastelwerkstatt stellte Stadtteilbewohnerin Barbara Baumgartner. Ihr war aufgefallen, dass es den Kindern rund um die Wüststraße an Freizeitangeboten mangelt. Gerne würde sie den Kindern ein Bastelangebot in den Herbstferien und fortlaufend 2015 anbieten. Gemeinsam mit der Sozialen Stadt wurde Kontakt zur Pfarrgemeinde Christkönig und dem dortigen Familienzentrum aufgenommen. „Gerne arbeiten wir mit Frau Baumgartner zusammen“, so Elke Meyer, Werklehrerin im Familienzentrum. Ebenfalls willkommen heißt Kathrin Neumann, Leiterin des Familienzentrums die Idee von Barbara Baumgartner. Der Antrag die Bastelwerkstatt mit 800 Euro zu unterstützen wurde von der Stadtteilversammlung einstimmig bewilligt.

Ein besonderer junger Gast konnte leider nicht rechtzeitig da sein und wurde zunächst durch seinen Paten, Dr. Reinhard Kellner vertreten. „Ramezan Mirzaee ist ein jugendlicher Flüchtling aus Afghanistan, der sich ehrenamtlich nun um das Schachspielfeld am Salzstadel kümmert“, so sein Pate Dr. Kellner. Das fand viel Applaus von den Anwesenden.

Die nächste Stadtteilversammlung Altstadt Ost findet am 27. November voraussichtlich zum letzten Mal in den Räumen An der Burgermühle statt. Die Räume sind von der GRWS überraschend nach Absprache mit der Stadtverwaltung aufgrund von notwendigen Einsparungen für den Haushalt 2015 gekündigt worden. Ein adäquater Ersatz für die Räumlichkeiten der Koordinierungsstelle Bürgerschaftliches Engagement mit Treff- und Versammlungsmöglichkeiten steht noch nicht zur Verfügung.

Pressemeldung der Sozialen Stadt Rosenheim

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