Überblick über die künftigen Impfzentren in den Landkreisen

Bis 15. Dezember einsatzbereit: Inntalhalle wird Rosenheims Corona-Impfzentrum

Inntalhalle als Rosenheimer Corona-Impfzentrum
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Die Inntalhalle auf der Loretowiese wird Rosenheims künftiges Corona-Impfzentrum.

Rosenheim/Mühldorf/Altötting/Traunstein/Berchtesgadener Land - Der Countdown bis 15. Dezember läuft: Die Vorbereitungen für die Corona-Impfzentren in der Region befinden auf der Zielgeraden. Inzwischen stehen alle Standorte in den Landkreisen fest. In Rosenheim wird das Zentrum in der Inntalhalle auf der Lorettowiese neben dem bereits bestehenden Testzentrum entstehen, wie jetzt bekannt wurde.

Für die Stadt Rosenheim gilt die Lorettowiese als zentraler Standort: Nun steht fest, dass die künftigen Corona-Impfungen in der Inntalhalle stattfinden werden, wie die Stadt in einer Presseerklärung am frühen Donnerstagnachmittag (10. Dezember) bestätigte. Die Ausstattungsarbeiten für das neue Impfzentrum laufen bereits auf Hochtouren, Stadtsprecher Christian Schwalm erklärte im Gespräch mit rosenheim24.de, dass man bis zur Ablauf der Frist, dem 15. Dezember, einsatzbereit sei.

Größe und Infrastruktur sowie ausreichend Parkplätze auf der Lorettowiese sprechen für den Standort im Herzen der Stadt. Die medizinische Betreuung der Einrichtung wird vom Malteser Hilfsdienst übernommen. Vorbehaltlich der rechtzeitigen und ausreichenden Verfügbarkeit des Impfstoffs sollen dort pro Tag rund 750 Personen geimpft werden -  basierend auf der Priorisierung nach dem Corona-Impfkonzept, das besonders gefährdete Menschen sowie Fachpersonal in Kliniken bevorzugt sieht.

Neuöttinger Kreishallenbad Impfzentrum für den Raum Altötting

Der Landkreis Altötting wusste als Erster, welcher Standort in Frage kommt: Das zentral liegende Kreishallenbad in Neuötting ist bereits Corona-Teststation und wird nun um das Impfzentrum erweitert. Dieser Standort habe „ideale Voraussetzungen“, sei „seitens der Infrastruktur sehr geeignet“ und weise „genügend Parkplätze und Fläche für die Menschen“ auf, wie Allgemeinarzt Dr. med. Jan Erik Döllein im Interview mit innsalzach24.de bereits Mitte November verriet. „Das Potential an Impfungen liegt bei circa 400 Impfungen pro Tag in vier Stunden. Wenn man es zeitlich ausweitet, kann sogar noch mehr geimpft werden“, soDr. Döllein.

Allgemeinarzt Dr. med. Jan Erik Döllein über den Standort des neuen Corona-Impfenztrums im Hallenbad Neuötting.

Mühldorf nutzt die Räume des ehemaligen DM-Ladens

Auch der Landkreis Mühldorf arbeitet auf Hochtouren am Aufbau eines Impfzentrums in der Kreisstadt. Wie Landrat Max Heimerl damals in einer Facebook-Video-Botschaft erklärte, wird der Standort in den leerstehenden Räumen des ehemaligen DM-Markts neben dem Burger King in Mühldorf realisiert werden. Es laufen die Vorbereitungen zu Personal, Einrichtung und Logistik zusammen mit den Hilfsorganisationen, Polizei, Pandemiearzt des Landkreises Dr. Prohaska sowie den koordinierenden Ansprechpartnern des künftigen Impfzentrums im Landratsamt.

Im ehemaligen DM-Markt in Mühldorf entsteht das künftige Corona-Impfzentrum des Landkreises.

Ainring im Kreis Berchtesgadener Land, Altenmarkt im Kreis Traunstein

Der Freistaat Bayern hat am 10. November bekannt gegeben, dass jeder Landkreis bis Mitte Dezember ein eigenes kommunales Impfzentrum einrichten muss. Diese Deadline wird auch im Kreis Berchtesgadener Land eingehalten, wie Stefan Neiber, der Pressesprecher des Landratsamts, gegenüber bgland24.de erklärt. Das Impfzentrum für den Landkreis Berchtesgadener Land wird in der Gemeinde Ainring im Ortsteil Mitterfelden eingerichtet. Die konkreten Planungs- und Umsetzungsarbeiten laufen aktuell auf Hochtouren. Weitere Informationen zum Impfzentrum werden vom Landratsamt in Kürze bekanntgegeben werden.

Die Containeranlage der Baustelle des Aubergtunnels in Altenmarkt dient künftig als Standort für das Corona-Impfzentrum des Landkreises Traunstein.

Das Covid-19-Impfzentrum für den Landkreis Traunstein wird auf dem Gelände der Containeranlage am Aubergtunnel in Altenmarkt errichtet, gab das Landratsamt Ende November bekannt. Der Standort des Impfzentrums liegt bewusst in der Nähe zur Klinik Trostberg, wo Impfstoffe fachgerecht gelagert werden können. Für den Standort des Impfzentrums sprechen gleich mehrere Faktoren: Das Gelände liegt zentral im Landkreis und ist durch die Bundesstraße 299 gut an den Verkehr angebunden. Auch Parkflächen sind ausreichend vorhanden. Zudem kann auf die bereits vorhandene Ausstattung und Infrastruktur der Containeranlage zurückgegriffen werden. 

mb

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