6. Bayerische Imkergespräch

Bienenschutz ist Menschenschutz

6. Bayerischen Imkergespräch in Starnberg.
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Fünfter von links: Hubert Dietrich, direkt daneben: Arno Bruder, Fachberater Imkerei des Bezirks Oberbayern, Dritte von rechts: Elisabeth Jordan, ganz rechts Dr. Stefan Berg vom Fachzentrum Bienen - Veichtshöchheim vorne kniend: Manfred Hederer, Präsident der Berufs- und Erwerbs Imker Bund e.V. DBIB.

Starnberg - Am 6. Bayerischen Imkergespräch informierte sich SPD-Bezirksrätin Elisabeth Jordan über die Schutzfunktion und die Problematiken der Imkerei und Bienen.

Die SPD-Bezirksrätin Elisabeth Jordan nahm in ihrer Funktion als Berichterstatterin für Imkerei am 6. Bayerischen Imkergespräch in Starnberg auf Einladung von Hubert Dietrich, dem Vorsitzenden des Bienenzuchtvereins Starnberg, teil. Hochkarätige Fachleute der Imkerei informierten die Teilnehmer des Abends und diskutierten mit Vertretern der Imkerverbände und Politik. Wichtige Themen wurden fundiert vorgestellt, so dass sich Jordan in Ihrer neuen Funktion eingehend über die Problematiken der Imkerei und des Bienenschutzes informieren konnte.

Sinn und Zweck der Fördermittel bei der Bekämpfung der Varroa Milbe wurden ebenso angesprochen, wie das Verbot der Europäischen Union von drei Neonicotionide für zwei Jahre. Die Imker waren sich einig, dass dies noch lange nicht reicht, denn es gibt eine große Zahl weiterer solcher Nervengifte, die den Bienen schaden. Diese Stoffe sind siebentausendmal giftiger als DDT, das schon seit den Siebzigerjahren nicht mehr auf die Felder ausgebracht werden darf.

Daneben wurden auch Ergebnisse der staatlichen Honiguntersuchungen 2013, Insektenfreundliche Energiepflanzen, Berufsgenossenschaftsbeiträge für Imker, die Förderpraxis der Bayerischen Bezirke und vieles mehr abgehandelt. Elisabeth Jordan nimmt als Fazit des Imkergesprächs folgendes mit nach Hause: „Was den Bienen nützt und sie schützt, schützt auch die Menschen. So sollten wir uns deshalb auch verhalten!“Pressemitteilung SPD Rosenheim

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