In Rosenheim sind gute Nerven gefragt

Baustellenstillstand? Das passiert wenn augenscheinlich nichts passiert

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Baustelle in der Prinzregentenstraße
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Rosenheim - Die Baustellensituation verlangt den Rosenheimern einiges ab. Oftmals sieht es so aus, als ob an Baustellen gar nicht gearbeitet wird. Die Verantwortlichen erklären, was während eines vermeintlichen Stillstandes passiert.

Vergangene Woche informierten Vertreter der Stadtwerke, des Tiefbauamtes und der Stadtentwässerung wieder über laufende und geplante Baumaßnahmen und Projekte in der Stadt. Bei dem Pressetermin kam auch zur Sprache, dass es für Außenstehende oftmals aussieht, als würde sich über viele Tage hinweg an einer Baustelle überhaupt nichts tun

Wichtige Arbeitsschritte die nicht offensichtlich sind

Im Baustellenfinder der Stadt gibt es einen Überblick über alle aktuellen und für das zweite Halbjahr 2019 geplanten Maßnahmen

„Während dieser Phasen finden aber auch viele wichtige Arbeitsschritte statt. Beispielsweise werden Rohre durchgespült oder Wasserproben entnommen“, sagte Daniel Miedl vom Tiefbauamt. "Es gibt bei jeder Baustelle eine Zeit in der geprüft wird, ob ordentlich gearbeitet wurde. In dieser Zeit kann man nicht weiter arbeiten." Und das sieht dann für Außenstehende so aus, als ob nichts gemacht werde.

"Image der Stadt leidet"

Citymanagerin Sabrina Obermoser sagte bei dem Pressetermin, dass sie an der Notwendigkeit der Baustellen überhaupt nicht zweifle. Es werde von den Gewerbetreibenden allerdings auch Leid an sie herangetragen. „Wir würden uns wünschen, dass die einzelnen Baumaßnahmen in Zukunft schneller umgesetzt werden“, sagte sie. Denn neben Umsatz und Frequenz leide auch das Image der Stadt aufgrund der andauernden Verkehrsbehinderungen. 

Von Seiten des Tiefbauamtes und der Stadtwerke wurde versichert, dass man schon so schnell wie möglich arbeite, um die Behinderungen so kurz wie möglich zu halten. Ein angesprochener Zwei-Schicht-Betrieb sei sehr schwierig umzusetzen. "Man kann sich sicher sein, dass wir die Maßnahmen sehr stark abwägen", sagte auch Ulrike Willenbrink von den Stadtwerken.

Das Investitionsvolumen alleine für Tiefbau und Stadtentwässerung beträgt in diesem Jahr 16,9 Millionen Euro. Für das kommende Jahr sind rund 21 Millionen Euro veranschlagt.

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