"Als Wirtschaftsstandort gut und stabil aufgestellt"

Rosenheim - Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat in Rosenheim mehr Bedeutung als bislang angenommen. Auch mit europäischen Metropolen kann man mithalten:

Eine durch die Europäische Metropolregion München e.V. (EMM) beauftragte Studie bescheinigt der Branche mit ihren 330 Selbständigen und Unternehmen einen Anteil von 10% an der Gesamtwirtschaft in Rosenheim. Damit nimmt Rosenheim den fünften Rang unter den Landkreisen, Städten und Gemeinden in der bundesweit führenden Metropolregion München ein.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Nach dieser Analyse ist Rosenheim nicht nur als Wirtschaftsstandort insgesamt gut und stabil aufgestellt. Bedenkt man, dass die sogenannte Kreativwirtschaft auch zu den regionalen Wachstumstreibern zählt, sprechen diese Ergebnisse für eine ausgeprägte strukturelle Dynamik und Innovationskraft der Rosenheimer Wirtschaft.“ Die Teilmärkte Architektur, Design und Software-/ Games-Industrie spielen mit einem Anteil von 60 Prozent der Arbeitskräfte in der Kreativbranche in Rosenheim eine wichtige Rolle.

Einschließlich der Teilmärkte Musik-, Film-, und Rundfunkwirtschaft sowie Buch-, Kunst-, Presse- und Werbemarkt und dem Markt für darstellende Künste sind in diesem Wirtschaftszweig in der Metropolregion München 117.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Hinzu kommen geschätzt noch 68.000 geringfügig Beschäftigte, wie z. B. freie Schauspieler.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Metropolregion München behauptet sich im europäischen Vergleich hinter Île de France (Paris), London, Lombardei (Mailand), Madrid, Katalonien (Barcelona), Latium (Rom) und Dänemark auf Platz 8.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Rubriklistenbild: © pa

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