Theaterinsel Rosenheim

Premiere erntet minutenlangen Applaus

Theaterinsel Rosenheim
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Die Premiere von "Einer flog über das Kuckucksnest" der Theaterinsel Rosenheim war unglaublich erfolgreich.

Rosenheim - Am Ende der Premiere erntete das Ensemble minutenlangen Applaus - ein erfolgreicher Auftakt für die Bühnenfassung des Klassikers "Einer flog über das Kuckucksnest".

Am vergangenen Samstag, den 1. Februar, feierte die Bühnenfassung des Hollywood Klassikers „Einer flog über das Kuckucksnest“ Premiere in der Theaterinsel. Das Premierenpublikum war sich einig, dass sich die von dem Ensemble der Theaterinsel, unter der Regie von Michael Hilscher und Alexander Zinn, auf die Bühne gebrachte Version nicht hinter dem Film verstecken muss.

Erzählt wird die Geschichte des Kleinkriminellen Randle P. McMurphy, der sich freiwillig in eine psychiatrische Anstalt einweisen lässt, um einer Gefängnisstrafe zu entgehen. Dort findet er eine Gruppe männlicher Patienten vor, die unterdrückt durch die strenge und unbarmherzige Schwester Ratched ein menschenunwürdiges Dasein fristen. McMurphy ist jedoch nicht gewillt sich zu unterwerfen und beginnt die starren Regeln der Station zunehmend auszuhebeln. Es beginnt ein dramatischer Kampf, der seine Opfer fordern wird...

Die anwesenden Gäste beschrieben die Inszenierung als ein Wechselbad der Gefühle. Der Kampf des von Eduard Huber gespielten Randle P. McMurphy gegen Schwester Ratched, dargestellt von Susanne Braune, lies die Zuschauer zunächst lauthals Lachen, um sie im nächsten Moment zu Tränen zu rühren. So wurden vom Publikum bereits Forderungen laut, doch bitte an alle zukünftigen Besucher Taschentücher zu verteilen. Das war nicht zuletzt der Live-Darbietung von Stefanie Högl zu verdanken, die ein eigens für das Stück komponiertes Lied sang.

Für das gesamte Ensemble war das noch mehr Belohung als der minutenlange Schlussapplaus. Theatergäste nicht nur kurzweilig zu unterhalten, sondern intensiv zu berühren, sei das Ziel eines jeden Schauspielers. „Ich glaube, wir alle kämpfen täglich gegen irgendeine Art von schier unbezwingbarem System oder Gegner an. Leider oft hoffnungslos. Das ist mir jetzt so richtig bewusst geworden.“

So verabschiedete sich einer der Gäste vom Ensemble.

Jeder, der sich nun selbst von diesem Klassiker der Film- und Theatergeschichte berühren lassen möchte, muss schnell sein. Fast die Hälfte der kommenden Vorstellungen sind bereits restlos ausverkauft. 

Weitere Aufführungen:

  • 7. Februar/ 8. Februar (ausverkauft)
  • 9. Februar/ 14. Februar/ 15. Februar (ausverkauft)
  • 16. Februar / 21. Februar / 22. Februar / 23. Februar
  • Freitag und Samstag, jeweils um 20 Uhr und Sonntags um 19 Uhr.

Reservierungen online unter www.theaterinsel.de oder per Anrufbeantworter 08031 / 9008203

Pressemitteilung Theaterinsel Rosenheim

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