900 Waffenbesitzer im Stadtgebiet überprüft

Rosenheim - Die Stadt Rosenheim hat seit Mitte 2009 etwa 900 Waffenbesitzer auf die ordnungsgemäße Aufbewahrung ihrer Waffen überprüft.

Die Verschärfungen des Waffenrechts, als Folge des Amoklaufs von Winnenden, wurden in der Stadt Rosenheim mittlerweile gut umgesetzt.

Die angekündigten Überprüfungen der Rosenheimer Waffenbesitzer sind inzwischen weitgehend abgeschlossen.

So wurden in diesem Zusammenhang seit Mitte 2009 etwa 900 Sportschützen, Jäger und sogenannte Altbesitzer angeschrieben und aufgefordert, mittels Kaufbelege oder Fotos, ihre ordnungsgemäße Aufbewahrung von Pistolen, Revolvern, Gewehren und Munition nachzuweisen.

Der Großteil der Waffenbesitzer hat die geforderten Nachweise auch bereits erbracht.

Etwa 200 von ihnen entschieden sich aber dafür, ihre Waffen zur Verwertung abzugeben. Insbesondere Sportschützen oder Jäger, die ihrem Hobby schon länger nicht mehr aktiv nachgingen und daher auch keine teuren Waffenschränke mehr erwerben wollten, lieferten oftmals ihre Waffen ab. Diese wurden gesammelt an das Landeskriminalamt zur Vernichtung weitergeleitet.

Unabhängig von dieser „formellen“ Überprüfung finden nunmehr noch verdachtsunabhängige, stichprobenartige Kontrollen vor Ort statt. Die Waffenbesitzer müssen sich deshalb auf solche teils unangemeldeten Besuche von Mitarbeitern der Stadt Rosenheim einstellen.

Pressemitteilung Dezernat für Sicherheit, Ordnung und Umwelt

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare