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Weg vom altbackenen Image

Warum die Rosenheimer Volkshochschule mehr zu bieten hat, als nur Strick- und Sprachkurse

Töpfern, Stricken, Sprachen lernen: Vielen Volkshochschulen haftete in früheren Zeiten ein altbackenes Image an. Wie falsch diese Einschätzung mittlerweile ist, zeigt ein Besuch vor Ort.

Rosenheim – Susanne Eberhardt glaubt daran, dass man niemals auslernt. Sie arbeitet seit 20 Jahren in der Rosenheimer Volkshochschule, kümmert sich nicht nur um die komplette Technik der Einrichtung, sondern auch um den Bereich „Beruf und EDV“. Auch deshalb weiß sie, was die Volkshochschule alles zu bieten hat.

Kursbetrieb geht Ende September wieder los

Sie sitzt in ihrem Büro im ersten Stock, vor ihr liegt eine Liste mit einer Auswahl von Kursen, die – sobald der Kursbetrieb Ende September wieder losgeht – angeboten werden. „Wir bieten eben nicht nur Sprachen, Sport- und gesellschaftsrelevante Kurse an, sondern auch Angebote, die unsere Teilnehmer beruflich weiterbilden“, sagt Eberhardt.

Sie zeigt auf die Liste. Dort stehen Angebote wie „Instagram und Videomarketing für Unternehmen“, „Einkommenssteuer-Erklärung 2021“, „Finanzbuchführung“, „Einnahmen-Überschussrechnung“ oder „Erfolgreich selbstständig – Existenzgründerseminar“. Kurse, von denen vielleicht nicht alle Bürger wissen, dass sie überhaupt in der Volkshochschule angeboten werden.

Und das, obwohl sowohl Eberhardt als auch ihre Mitarbeiter die Kurse gut bewerben. Trotzdem sei es schwer, von dem ehemaligen Image wegzukommen, lediglich ein Ort zu sein, an dem gestrickt und gehäkelt wird.

Angebote im betriebswirtschaftlichen Bereich

Susanne Eberhardt will deshalb weiter Werbung machen und schwärmt von den zahlreichen Kursangeboten. Vor allem das System „Xpert Business“ scheint es ihr angetan zu haben. Hier werden verschiedene Schulungen und Prüfungen im betriebswirtschaftlichen Bereich angeboten. „Ein Großteil der Teilnehmer ist weiblich“, sagt Susanne Eberhardt.

Es gebe Wiedereinsteigerinnen oder Frauen, die sich dazu entschieden haben, im familiären Beruf mitzuarbeiten und sich jetzt das nötige Wissen aneignen wollen. „Das Gute ist, dass alle Kurse online stattfinden“, sagt Susanne Eberhardt. So hätte man auch die Möglichkeit, sich nach einem langen Arbeitstag bequem von der Couch aus zu lernen.

Viele VHS-Kurse im Internet

Wie sehr sich solche Angebote bewährt haben, habe auch die Corona-Pandemie gezeigt. Wie berichtet, haben viele VHS-Kurse im Internet stattgefunden. „Aber der Präsenzunterricht ist einfach unverzichtbar. Auch einfach wegen der sozialen Interaktion“, sagt Susanne Eberhardt. Der Seniorenkurs „Mein Smartphone und ich“ sei so einer, aber auch alles rund um „Excel“ und „Word“.

Fürs Leben lernen

Kurse, die, läuft alles nach Plan, Ende September erneut stattfinden können. Dann wird die Volkshochschule Interessierte auch wieder dabei unterstützen, sich auf das Berufsleben vorzubereiten. Eben weil die Einrichtung für ein lebenslanges Lernen richtig viel zu bieten hat.

In der letzten Septemberwoche startet der Kursbetrieb. Eine Übersicht über die wichtigsten Regeln:

  • 3G-Regel
  • Der Kursbetrieb unterliegt der 3G-Regel. Wie bisher, wird der Zugang über den Einlass geregelt. Die Umsetzung der 3G-Regel wird ausschließlich mit einem einheitlichen Häkchen auf der Teilnehmerliste am Eingang dokumentiert.
  • Der Nachweis – geimpft / genesen / getestet - muss in einer wie auch immer gearteten Form (Papier oder Smartphone) beim Zutritt gezeigt werden. Personen, die nur zur Beratung oder Anmeldung in die VHS gehen, unterliegen nicht der 3G-Regel.

Maskenpflicht

  • Die FFP2-Maske ist abgelöst durch die medizinische Maske. Die Maske muss überall - außer am Platz - getragen werden.
  • Sollte der Mindestabstand von 1,5 Metern im Kursraum nicht eingehalten werden, muss eine Maske auch am Platz getragen werden.

Kursvarianten

  • Möglicherweise stellt sich die Situation in den Kursen heterogen dar. Es wird geimpfte Teilnehmer geben, aber auch einige, die nicht geimpft sind und die sich, wenn die Selbstzahlung greift, nicht wöchentlich testen lassen wollen.
  • Diese Kursvarianten bieten sich an: Nur Geimpfte und Genesene besuchen einen Kurs, alle anderen Teilnehmer stornieren. Teilnehmer, die nicht geimpft sind, bringen jede Woche einen Test mit. Der gesamte Kurs steigt um auf ein Online-Format. Geimpfte und genesene Teilnehmer besuchen den Kurs präsent, die anderen werden via Zoom dazu geschalten.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

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