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Verein pro Senioren informiert

Wie das Rosenheimer Projekt „Wohnen für Hilfe“ Senioren und Studenten zusammenbringen soll

Bei der Veranstaltung: (von links) Oberbürgermeister Andreas März, Brigitte Schmitz von der GRWS und Architektin Christine Degenhart.
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Bei der Veranstaltung: (von links) Oberbürgermeister Andreas März, Brigitte Schmitz von der GRWS und Architektin Christine Degenhart.

Der Arbeitskreis „Neue Wohnformen“ vom Verein Pro Senioren will in Rosenheim das Projekt „Wohnen für Hilfe“ installieren. Um die Idee unter die Leute zu bringen, hat jetzt die Veranstaltung „Talk am Museum“ am Max-Josefs-Platz stattgefunden. Mit dabei war auch Oberbürgermeister Andreas März.

Rosenheim – Architektin Christine Degenhart sitzt an einem Tisch direkt vor dem Mittertor. Vor ihr steht eine Tasse, in der Hand hält sie ein Mikrofon. Mit ihr am Tisch sitzen Brigitte Schmitz, von der GRWS, und Oberbürgermeister Andreas März. Die drei unterhalten sich, immer wieder stellt Degenhart Fragen. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht das Projekt „Wohnen für Hilfe“. Was in anderen deutschen Städten bereits praktiziert wird, ist in Rosenheim noch relativ unbekannt. Auch deshalb hat sich der Verein Pro Senioren für die Veranstaltung „Talk am Museum“ entschieden.

Senioren lassen Studenten bei sich wohnen

Die Idee hinter dem alternativen Wohnmodell ist, dass Senioren Studenten bei sich wohnen lassen. Dafür übernehmen die Studenten kleine Arbeiten in Haus und Garten. Als Gegenleistung für diese Hilfen wird die Miete in der Regel entsprechend reduziert. „Die gegenseitige Unterstützung steht im Vordergrund“, sagt Degenhart. So hätten Senioren häufig Wohnraum frei, während junge Leute Wohnraum bräuchten und dafür auch gerne ihre Arbeitszeit einsetzen würden.

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Für die Unterstützung gibt es keine festen Regeln. Vorstellbar sei Hilfe im Haushalt oder die Begleitung zum Arzt. „Die Idee ist absolut unterstützenswert“, sagte März. Das Projekt sei eine „Win-Win-Situation für beide Parteien“ und könnte dazu beitragen, das Miteinander zu stärken. Durch die zweistündige Veranstaltung führte der Moderator Jörg Herwegh.

Wer Interesse an dem Projekt hat, kann sich bei Brigitte Eberl unter Telefon 08031/365 1636 oder per Mail an verein@pro-senioren-rosenheim. de melden. Die Koordinierungsstelle des Vereins befindet sich in der Reichenbachstraße 8. Mehr Informationen gibt es unter www.pro-senioren-rosenheim.de/wohnen-fuer-hilfe.

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