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Woche der Nachaltigkeit

Gabor: Fashion goes green

Gabor setzt in seinen Betrieben auf ein gutes Betriebsklima, denn seine Mitarbeiter und deren möglichst langjährige Erfahrung ist Gabor wichtig.
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Gabor setzt in seinen Betrieben auf ein gutes Betriebsklima, denn seine Mitarbeiter und deren möglichst langjährige Erfahrung ist Gabor wichtig.

Green Fashion und Slow Fashion gehören zu den wichtigsten Begriffen auf Modemessen. Bei Green Fashion geht es dem Verbraucher um ein breites Spektrum, von den Herstellungsbedingungen, über die Materialien bis zum Recycling.

Rosenheim – Slow Fashion steht für die Entschleunigung der Modeindustrie. Gefordert sind Qualität statt Quantität, der Konsum soll verlangsamt, Kleidung und Schuhe sollen länger getragen werden. Gabor ist ein Familienunternehmen mit Hauptsitz in Rosenheim und eigenen Produktionsstätten in Portugal und der Slowakei. Es stellt hochwertige Schuhe her und liefert diese in rund 60 Länder weltweit. Eine Domäne von Gabor: Die hohe Qualität und lange Haltbarkeit der Gabor-Schuhe war schon immer ein Nachhaltigkeitsmerkmal, lange bevor es den Begriff Slow Fashion überhaupt gab. Darüber hinaus unternimmt das Unternehmen vielfältige Anstrengungen, um klima- und ressourcenschonend sowie fair zu produzieren. Gabor sieht seine Aufgabe in einem ständigen Verbesserungsprozess – die Anforderungen sind vielfältig.

Ausgewählte Materialien

Gabor setzt für viele Schuhe Leder ein. Die Häute stammen bei Gabor aber immer aus der Nahrungsmittelerzeugung: Weil Menschen Fleisch essen, fallen die Tierhäute als Nebenprodukt an. Statt sie zu entsorgen, werden Leder für lange haltbare Produkte daraus hergestellt. Leder von Reptilien oder bedrohten Tierarten setzt Gabor nicht ein. Viele der Gerbereien, von denen Gabor seine Leder bezieht, sind zertifiziert oder validiert nach Umweltnormen, z.B. nach „LWG“ (LWG steht für Leather Working Group. Die Organisation auditiert nachhaltige und verantwortungsbewusste Lederproduktion). Das natürliche, nachwachsende Material Leder steht wie kein anderes für Atmungsaktivität, Anpassungsfähigkeit und Langlebigkeit.

Recycling weitergedacht: Verwertung von Korkresten der Flaschenkorkenindustrie.

Vegane Schuhe und Lederalternativen

Gabor setzt sich selbstverständlich auch mit möglichen Alternativen zu Leder auseinander und verwendet sie, wo es sinnvoll ist. Bei Laufsohlen verzichtet Gabor z.B. auf Leder. In den letzten Jahren hat Gabor auch verstärkt Schuhe mit alternativen Obermaterialien wie zum Beispiel Canvas oder Mesh entwickelt. Außerdem bietet Gabor komplett vegane Modelle, die zu 100 Prozent frei von tierischen Bestandteilen sind.

Neueste Fortschritte bei Gabor

Ab der Saison Frühjahr/Sommer 2023 gibt es bei der Gabor-Marke „rollingsoft“ eine Palette an vollständig veganen Schuhen, bei denen alle Obermaterialien und Komponenten, einschließlich Futter, Hilfsstoffe wie Kleber und Farben frei von tierischen Substanzen sind. Die Dämpfungssohle verfügt über einen wesentlichen Recyclinganteil. Wechselfußbetten aus Recyclingmaterial Gabor-Schuhe mit Wechselfußbetten bieten Vorteile wie Dämpfung, sie sind herausnehmbar, können gegen eigene orthopädische Fußbetten getauscht werden und sind leicht zu reinigen. Sie bekommen in Zukunft einen nachhaltigen Pluspunkt: Viele Wechselfußbetten sind ab 2023 fast komplett aus Recyclingmaterial.

Die Energie immer im Blick

Das Erzeugen regenerativer Energie ist aktiver Klimaschutz. Unter anderem investiert Gabor an seinem portugiesischen Standort kontinuierlich in den Ausbau der Fotovoltaikanlagen. Aktuell werden die Solarkollektoren auf eine Leistung von 1000 Megawattstunden erweitert. Genug klimafreundliche Energie für rund eine Million Paar Schuhe im Jahr. In Rosenheim ist das Unternehmen an das Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen.

Ausbau der Solaranlage auf dem Gabor-Dach in Portugal.

Kurze Transportwege für die Umwelt

Auch kurze Transportwege und eine moderne Logistik tragen zum Klimaschutz bei. Durch die überwiegende Produktion in seinen eigenen europäischen Werken hält Gabor die Transportwege kurz. Modernste Fuhrparks und Vereinbarungen mit ausgewählten Logistikpartnern für eine CO2-neutrale Lieferung sorgen für noch mehr Klimaschutz.

Nachwachsende Rohstoffe

Die Überlegungen dazu beginnen bei Gabor bereits bei der Entwicklung der Schuhe. So kommt bei den Herrenschuhen der Marke Pius Gabor unter der Einlegesohle eine Korkschicht zum Einsatz. Diese ist nicht nur klima- und temperaturregulierend, sondern auch besonders nachhaltig. Bei den Damenschuhen verwendet Gabor das Material bei Bezügen und Fußbetten. Kork ist ein nachwachsender Rohstoff und wird aus den Resten der Korkrinde gewonnen, die bei der Herstellung von Flaschenkorken abfallen. Die Bäume werden nicht gefällt. Für immer mehr seiner Komponenten und Wechselfußbetten verwendet Gabor Recyclingmaterialien. Auch Produktionsabfälle werden wiederverwertet und mit speziellen Aufarbeitungsprogrammen werden Materialreste konsequent aufgebraucht.

Die vegane Teilkollektion von Gabor.

Plastikreduzierung als Ziel

Plastik zu vermeiden, ist ebenfalls Teil des Umweltmanagementsystems bei Gabor. Dies ist besonders wichtig bei Verpackungsmaterial. Als Hersteller ist Gabor in der Pflicht, seine Ware gut zu verpacken, damit sie auch unter ungünstigen Bedingungen ohne Beschädigungen beim Kunden ankommt. Daher ist die Vermeidung von Plastik in der Praxis oft komplexer, als man annehmen möchte. Durch Alternativen aus Pappe und Holz, speziell gewachste Seidenpapiere oder durch Weglassen konnte Gabor seinen Plastikanteil in den letzten Jahren bereits um rund 80 Prozent senken und man ist stetig dabei, weiter zu reduzieren. Die Schuhkartons bestehen bei Gabor überwiegend aus Altpappe und sind 100 Prozent recyclingfähig.

Plastikreduzierung als Ziel bei Gabor.

Faire Arbeitsbedingungen

Der Hauptsitz der Gabor Shoes AG ist in Rosenheim, wo alle zentralen Funktionen des Unternehmens angesiedelt sind und wo auch Prototypen – die „Vorbilder“ für die spätere Serienproduktion- hergestellt werden. Weitere eigene Produktionsstätten liegen in der EU (Portugal und Slowakei), wo Gabor rund 85 Prozent seiner Schuhe herstellt – Anteil steigend.

Qualitäts-Lieferanten

Gabor setzt in seinen Betrieben auf ein gutes Betriebsklima, denn seine Mitarbeiter und deren möglichst langjährige Erfahrung ist Gabor wichtig. Das Unternehmen bildet an allen Produktionsstandorten aus und wurde für seine Personalpolitik bereits mehrfach ausgezeichnet (zum Beispiel als besonders familienfreundlicher Arbeitgeber oder als vorbildlicher Ausbildungsbetrieb). Seine Lieferanten hat Gabor zum großen Teil in Europa, vielfach in Italien. Darüber hinaus kauft Gabor Komponenten und zum Teil auch fertige Schuhe bei Qualitäts-Lieferanten in Asien zu. Das recht neue, sogenannte „Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz“ verpflichtet Unternehmen, dafür Sorge zu tragen, dass in seinen Lieferketten – also bei Lieferanten und Sublieferanten – die Menschenrechte eingehalten werden. Gabor übernimmt diese Verantwortung bereits seit Jahrzehnten. Mit einem schriftlich fixierten Code of Conduct, also einem Verhaltenskodex, definiert Gabor verbindliche Regeln für soziale Standards, den Umweltschutz und das Tierwohl. Diese gelten für alle Zulieferbetriebe weltweit.

Geregelt sind unter anderem:

  • Faire Löhne
  • Diskriminierungsverbot
  • Freiwilligkeit der Arbeit/ Verbot der Zwangsarbeit
  • Vereinigungs- und Tariffreiheit
  • Ausschluss von Kinderarbeit
  • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
  • Geregelte Arbeitszeiten

Anerkannt nachhaltig

Gabor wurde 2022 bereits zum wiederholten Male von Focus Money für sein Nachhaltigkeits-Engagement ausgezeichnet, und zwar als Testsieger, also als bestes Unternehmen seiner Branche. Noch mehr Informationen findet man auf www.so-ist-gabor.de.

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