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Zahl der Arbeitslosen fast unverändert

Rosenheim - Von Mitte August bis Mitte September hat sich die Zahl der Arbeitslosen nur um vier Personen gegenüber dem Vormonat verringert, gegenüber dem Vorjahr erhöhte sie sich um 1900 auf 10.390.

Rosenheim gehört damit aber immer noch zu den Agenturen, mit einer relativ niedrigen Arbeitslosigkeit. Harald Neubauer, Leiter der Rosenheimer Arbeitsagentur zu den aktuellen Zahlen: „Die Entwicklung des Arbeitsmarktes zeigte sich in diesem Monat uneinheitlich. Bei den Sozialgesetzbuch II – Kunden, die von den Arbeitsgemeinschaften oder der optierenden Kommune (Landkreis Miesbach) betreut werden, stieg die Zahl der erwerbslosen Hilfeempfänger um 20 auf 4 480 an. Im selben Zeitraum meldeten sich weniger Männer und Frauen aus einer Beschäftigung heraus bei der Agentur für Arbeit in Rosenheim oder den Geschäftsstellen arbeitslos. Da sie Beiträge in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt haben, steht ihnen in der Regel Arbeitslosengeld I zu. Die Zahl dieser sogenannten Sozialgesetzbuch III – Kunden nahm um 20 auf 5 915 Betroffene ab. Die Arbeitslosequote blieb unverändert bei 3,9 Prozent.“

Neubauer weiter: „Es freut mich wirklich sehr, dass

der

Arbeitsmarkt hier

in

der

Region

weiterhin aufnahmefähig

ist

und

es bis dato noch nicht

zu

Entlassungen

in

größerem Umfang gekommen ist. Natürlich geht

auch

an

uns

die

Krise

nicht spurlos vorüber, aber

die

breite Palette

an

unterschiedlichsten Wirtschaftsbranchen kommt uns hier eindeutig

zu

gute. Außerdem spielen

der

Dienstleistungsbereich,

der

Handel

und

das

gesamte Gesundheitswesen

im

Agenturbezirk Rosenheim,

zu

dem

die

kreisfreie

Stadt

Rosenheim, sowie

die

Landkreise Rosenheim,

Miesbach

und

Bad

Tölz-Wolfratshausen gehören, eine große Rolle. Diese Branchen sind ja bis jetzt

von

der

Krise

kaum betroffen.“

Trotz der späten Urlaubs- und Ferienzeit entwickelte sich die Meldung offener Stellen im September doch erfreulich. Über 915 Offerten gingen ein, zwar 15 weniger als im Vormonat aber um 35 mehr als im September letzten Jahres. „Bei den Stellenangeboten ist eine eindeutige Tendenz erkennbar“, so Neubauer. „Gesucht werden Fachkräfte! Die Palette reicht dann vom gewerblich-technischen Bereich über die Dienstleistungsbranche bis hin zum Gesundheits- und Sozialwesen. Gerade bei letztgenannten herrscht mittlerweile ein akuter Mangel an Fachkräften. Deshalb qualifiziert die Agentur für Arbeit nicht nur Arbeitslose, sondern es gibt auch Fördermöglichkeiten für Beschäftigte.

In

den

einzelnen Geschäftsstellen des Agenturbezirkes

ist

die

Entwicklung

der

Arbeitslosigkeit

in

diesem Monat sehr unterschiedlich. Sie umfasst alle Varianten: Anstieg

der

Arbeitslosenquote

um

0,3 Prozentpunkte

in

der

Geschäftsstelle Wolfratshausen

(3,6 Prozent), Stagnation

in

der

Hauptagentur

Rosenheim

(4,3 Prozent)

und

in

der

Geschäftstelle

Bad Aibling

(3,9 Prozent),

Rückgang

in

den

Geschäftsstellen

Holzkirchen

(minus 0,1 Prozentpunkt

auf

3,5 Prozent)

und

in

Bad Tölz

(minus 0,2 Prozentpunkte

auf

jetzt 3,5 Prozent).

Der Arbeitsmarkt in den einzelnen Regionen des Agenturbezirkes Rosenheim:

In

der

Stadt Rosenheim

ist

die

Zahl

der

Arbeitslosen

mit

2055 Betroffenen

gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen. Die

Arbeitslosenquote

erhöhte sich

auf

6,6 Prozent

. Von

den

betroffenen Personen

werden

930

im

SGB

III

–Bereich

von

der

Agentur

für

Arbeit

in

Rosenheim

betreut,

das

sind 270

mehr

als

im

Vorjahr. Die Zahl

der

durch

die

ARGE

Rosenheim

Stadt

betreuten Kunden

im

SGB

II

–Bereich liegt

bei

1 125,

das

sind 70

mehr

als

im

September

letzten Jahres.

Der Landkreis Rosenheim weist eine gleiche Arbeitslosenquote als im Vormonat aus und zwar 3,6 Prozent. Hier sind mit 4475 erwerbslosen Personen 55 weniger als im Vormonat gemeldet. Von den Beschäftigungslosen werden 2 645 Personen durch die Hauptagentur Rosenheim und die Geschäftsstelle Bad Aibling (SGB III) betreut, 715 mehr als im Vorjahr. Die ARGE Landkreis Rosenheim (SGB II) ist für 1 830 Frauen und Männer zuständig, 250 mehr als im Vorjahresmonat.

Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen verzeichnet mit 2170 gemeldeten Arbeitslosen, eine Erhöhung bei der Arbeitslosigkeit um 450 gegenüber dem Vorjahr. Die Quote ist unverändert und liegt bei 3,5 Prozent.

Die Geschäftsstellen Bad Tölz und Wolfratshausen betreuen insgesamt 1 245 Erwerbslose, 350 mehr als im September des letzten Jahres. Die ARGE Bad Tölz-Wolfratshausen kümmert sich um 925 SGB II–Kunden, 100 mehr als im Vorjahr.

Im Landkreis Miesbach verringerte sich die Arbeitslosenquote auf 3,5 Prozent. Hier sind derzeit 1688 Personen erwerbslos gemeldet, 11 weniger als im Vormonat.

1 095 Männer und Frauen werden von der Agentur für Arbeit in Holzkirchen betreut, 212 mehr als im Vorjahr. Die optierende Kommune verzeichnet gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 62 Betroffenen und betreut derzeit aktuell 593 gemeldete SGB II-Kunden.

Pressemitteilung Agentur für Arbeit Rosenheim

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Rubriklistenbild: © dpa

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