Der soziale Wohnungsbau ist für alle

„Bezahlbarer Wohnraum darf kein Luxusgut sein“ - Florian Pronold, PStS, und SPD-Bundestagskandidat Abuzar Erdogan bei B&O

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Von links: Alfred Schelhas, 3. Bgm Prien; Werner Gartner, Zweiter Bgm Wasserburg; Florian Pronold, PStS; Abuzar Erdogan, SPD-Bundestagskandidat; Ernst Böhm, B&O Gruppe; Peter Kloo, Bgm Kolbermoor; Maria Noichl, MdEP;

Bad Aibling - Es besteht die Gefahr, dass Wohnen zum Luxus für einen kleinen Teil der Gesellschaft wird

Bezahlbarer Wohnraum ist einer der zentralen Schwerpunkte des Rosenheimer SPD-Bundestagskandidaten Abuzar Erdogan. Mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold, Ernst Böhm von der B&O Gruppe sowie dem Bürgermeister Peter Kloo aus Kolbermoor und dem Zweiten Bürgermeister Werner Gartner aus Wasserburg, lud Erdogan fundierte Experten im Bereich kommunaler Wohnraum nach Bad Aibling.

Ernst Böhm zeigte seinen Gästen auf dem B&O Gelände wie effektives Bauen aussehen kann, zugeschnitten auf die Lebensmodelle der Menschen von heute und morgen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt und Bau Florian Pronold zeigte sich beeindruckt: „Baukulturelle Veränderungen müssen akzeptiert werden, das B&O Gelände macht deutlich, wie es aussehen kann, um zu überzeugen“.

„Wenn wir nicht endlich handeln, wird Wohnen zum Luxus für einen kleinen Teil der Gesellschaft. Wir brauchen nicht nur innovative Ideen wie Ernst Böhm es eindruckvoll zeigt, wir brauchen auch weiterhin staatlich geförderten Wohnungsbau“, forderte Abuzar Erdogan. Die SPD hätte in der Regierung zwar erreicht, dass die soziale Wohnraumförderung im Bund verdreifacht worden wäre, aber Bayern sei eher ein „Wohnungsbaubremser“. „Wenn die CSU sich jetzt als Wohnraum-Partei in Szene setzt, fragt man sich, wie sie 30.000 staatliche Wohnungen verkaufen konnte“, so Erdogan. Hamburg fördere 4mal so viel sozialen Wohnungsbau pro Kopf als der Freistaat Bayern, erklärte Pronold zudem.

Für Pronold war es zudem wichtig, dass in der Legislaturperiode kein Flüchtlingswohnungs - Programm aufgelegt worden ist. „Der soziale Wohnungsbau ist für alle, wir wollen Brücken bauen und integrieren, statt isolieren“, machte der Parlamentarische Staatssekretär deutlich.

Pronold und Erdogan waren sich einig, dass in den kommen Jahren die Eigentumsförderung weiter vorangebracht und Bodenpreisspekulationen verhindert werden müssten. „Eine Bodenpreisbremse wäre hier ein effektives Mittel, wofür ich mich in Berlin einsetzen möchte“, ergänzte der Rosenheimer SPD-Bundestagskandidat Erdogan. 100 Wohnungen in 180 Tagen sowie weitere Wohnraumkonzepte, darüber konnten sich die anwesenden Kommunalpolitiker abschließend mit den Experten austauschen.

SPD-BWK Rosenheim

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