Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Neuwahlen bei den SPD-Senioren

Jahreshauptversammlung der SPD-AG 60 plus

Von links nach rechts:Elisabeth Jordan, Bezirksrätin, Vorsitzende des SPD-UB Rosenheim, Stadträtin; Britta Promann, SPD-Landtagskandidatin Rosenheim Ost; Helmut Pritschet, alter und neuer 60 plus-Vorsitzender
+
Von links nach rechts:Elisabeth Jordan, Bezirksrätin, Vorsitzende des SPD-UB Rosenheim, Stadträtin; Britta Promann, SPD-Landtagskandidatin Rosenheim Ost; Helmut Pritschet, alter und neuer 60 plus-Vorsitzender

Rosenheim - Elisabeth Jordan, Bezirksrätin, und Britta Promann, SPD-Landtagskandidatin Rosenheim Ost, zu Besuch

Bei der Jahreshauptversammlung der SPD-AG 60 plus des Unterbezirks Rosenheim konnte Vorstand Helmut Pritschet neben zahlreichen Mitgliedern die Ehrenbundesvorsitzende der Bundes 60 plus Angelika Graf und als Referentinnen Bezirksrätin Elisabeth Jordan und Landtagskandidatin Britta Promann begrüßen.

Pritschets Bericht reichte von geselligen Veranstaltungen über Museumsbesuche und Infoveranstaltungen bis zur Teilnahme am Wahlkampf. Erika Trapp konnte in ihrem Kassenbericht ein kleines Plus vorweisen.

Britta Promann stellte sich den Mitgliedern als Landtagskandidatin vor. Sie möchte sich im Landtag gegen die Altersarmut einsetzten. Denn sie sprach darüber, dass es in den letzten Jahren immer mehr ältere Mitbürger gibt, deren Rente nicht ausreicht und sie so in den Mülleimern nach Pfandflaschen suchen müssten. Dieses Suchen im Müll anderer sollte es in einer Region wie Rosenheim nicht geben. Doch viele Menschen, gerade ältere, aber auch viele Familien, können sich Ihre Mieten kaum noch leisten. Es muss daher hier in der Region mehr für bezahlbaren Wohnraum investiert werden, denn im Müll suchen und sammeln darf nicht zur Selbstverständlichkeit werden.

Elisabeth Jordan berichtete, dass ab 2018 die Hilfe zur ambulanten Pflege in die Hände des Bezirks von Oberbayern gelegt wurde. Bislang war der Bezirk bereits als überörtlicher Sozialhilfeträger für die stationäre Hilfe zur Pflege zuständig. „ Alles aus einer Hand und mit einem Ansprechpartner für Angehörige bei der stationären und der ambulanten Hilfe ist eine sinnvolle Bündelung der Zuständigkeiten.“, so die Bezirksrätin Jordan. Da die personellen Strukturen beim Bezirk noch aufzubauen sind, ist die Aufgabe 2018 noch an die Kommunen delegiert. Die Ausgaben dafür erstattet der Bezirk. Diese neue finanzielle Verpflichtung wiederum begründet unter anderem auch die notwendige Erhöhung der Bezirksumlage, die auch Stadt und Landkreis Rosenheim trifft. Jordan empörte sich: „Trotz einer Mittelerhöhung des Freistaats im Finanzausgleich reicht der Zuschuss der Staatsregierung nur lächerliche 17 Tage in Oberbayern“. Soziale Aufgaben sind das Herzstück der bezirklichen Zuständigkeiten und die Ausgaben in diesem Bereich wachsen jedes Jahr. Die Finanzierung der gesetzlich festgelegten Ansprüche für z.B. Pflege und Eingliederungshilfe fast ausschließlich den Kommunen abzuverlangen kritisierte Jordan abschließend deutlich.

In der abschließenden Diskussion wurde besonders über die Altenpflege und die Ergebnisse der Sondierung für Koalitionsverhandlungen gesprochen.

SPD-UB Rosenheim Stadt AG 60plus

Kommentare