Aiblinger SPD mehrheitlich gegen Groko

außerordentliche Mitgliederversammlung des OV der SPD diskutiert über Groko!

Bad Aibling - Nach Vorstellung einer vom Parteivorstand verfaßten Präsentation durch den OV Vorsitzenden Dr. Netzer entspann sich in der gut besuchten Mitgliederversammlung sodann eine intensiv geführte Diskussion.

Die Aiblinger Gegner der Groko empfanden den Rentenmindestprozentsatz von 48 % bis 2025 als geradezu lächerlich und begrüßten die 8000 neu zu schaffenden Stellen in der Pflege, begleitet von Tariferhöhungen, beklagten sich aber über die mangelnde Gegenfinanzierung. Auch seien zu viele Hintertüren in das Sondierungspapier eingebaut worden.

Die Befürworter einer weitergeführten Groko führten die hervorragende wirtschaftliche Lage, in der Deutschland sich nicht zuletzt auch wegen der SPD befinde, ins Feld. Desweiteren wurde eine mangelnde politische Beeinflußung der Gegebenheiten in der Opposition befürchtet. Man sei im übrigen als Volkspartei auch in der Verantwortung gegenüber den Wählern, die einen in die Ausgangslage zu Sondierungsgesprächen gebracht hätten. Die Werbeaktion der Jusos wurde dagegen als unsäglich und jeglichem demokratischen Verständnis widersprechend abgetan.

Einigkeit bestand dagegen unter den Anwesenden, dass Äußerungen von Martin Schulz und Natascha Kohnen, die zunächst gegen eine Groko gerichtet waren und im Laufe der gescheiterten Verhandlungen der Jamaika-Koalition revidiert wurden, der SPD massiv geschadet hätten.

Zu ordentlichen Delegierten für die Nominierung des Europakandidaten wurden im übrigen Dr. Netzer, Rudi Hofschneider und Katja Uttendorfer.

OV SPD Bad Aibling Pressearbeit

Quelle: mangfall24.de

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