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Die Hälfte der Macht den Frauen

100 Jahre Frauenwahlrecht – seit dem 8. November 1918 dürfen Frauen in Deutschland wählen.

Foto: von links: Katharina Hausmann (Bezrikskandidatin RO-West), Gisela Sengl (MdL), Steffi König (Kreisvorsitzende Rosenheim), Martin Knobel (Landtagskandidat R=-West)
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Foto: von links: Katharina Hausmann (Bezrikskandidatin RO-West), Gisela Sengl (MdL), Steffi König (Kreisvorsitzende Rosenheim), Martin Knobel (Landtagskandidat R=-West)

Wasserburg am Inn - Mit einer „Roadshow“ sind die Landtagsgrünen derzeit in Bayern unterwegs, um über Historie, Hintergründe und Ziele von Frauen in der Politik zu informieren – und darauf aufmerksam zu machen, dass noch viel zu tun ist.

„Echte Gleichstellung in den Parlamenten ist noch längst nicht erreicht“, berichtet die Traunsteiner Landtagsabgeordnete Gisela Sengl, die am Sonntag die Ausstellung nach Wasserburg begleitete. „Bei uns im Landtag sind nur 28% der Abgeordneten weiblich.“ Im Bundestag sei der Frauenanteil nach der Wahl vom September sogar wieder zurückgegangen.

Aber nicht nur in der institutionellen Politik – auch in der Berufswelt ist Gleichberechtigung noch längst nicht Alltag. Die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen, der „Gender Pay Gap“, ist dafür ein Beispiel und oft ein strukturelles Problem. „Ich sehe das tagtäglich in meinem Beruf!“, so die Grüne Bezirkstagskandidatin von Rosenheim West, Katharina Hausmann, die als Sozialpädagogin arbeitet. „In den helfenden Berufen sind einfach viel mehr Frauen als Männer tätig – dabei würden wir uns über mehr männliche Kollegen freuen.“ Durch die geringen Verdienstmöglichkeiten kämen diese Berufe für viele Männer aber erst gar nicht Frage.

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern in ihrem Entwurf für ein Paritégesetz verstärkte Anstrengungen, den Frauenanteil in den Parlamenten entsprechend ihrem Anteil in der Bevölkerung auf 50 Prozent zu heben. Landtagsabgeordnete Sengl hat noch einen besonderen Wunsch: „Mein Appell an alle Frauen: Seid solidarisch miteinander – und traut euch auch, euch in die erste Reihe zu stellen.“

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen, OV Wasserburg

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