Autismus: Treffen im Bayerischen Landtag

Rosenheimer sollen an Strategie für Bayern mitwirken

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Delegation der Selbsthilfegruppe Autismus Rosenheim im Bayerischen Landtag mit den CSU-Abgeordneten Joachim Unterländer, Klaus Stöttner und Otto Lederer (von links: Stefan Kumberger, Klaus Stöttner, Katrin Hennig, Nadine Norén, Joachim Unterländer, Otto Lederer).

Rosenheim - Die Selbsthilfegruppe Autismus, sowie der Verein Autismus Rosenheim werden an der Erarbeitung der geplanten Autismus-Strategie für den Freistaat Bayern mitwirken. Dies sicherten führende Abgeordnete dem Vorstand um Nadine Norén und Katrin Hennig bei einem Besuch im Landtag zu.

Seit rund einem Jahr ist das Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration damit beauftragt, eine Strategie zu erarbeiten, wie autistischen Menschen in Bayern und deren Angehörigen besser geholfen werden kann. Eine Gruppe von CSU-Parlamentariern unter der Führung von Joachim Unterländer hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Bisher wurden in den verschiedenen Leitungsgruppen allerdings die Belange und Anliegen der aktiven Selbsthilfe zu wenig beachtet. Dies ändert sich nun.

Bei einem Besuch im Maximilianeum trafen sich die Vorstände des Autismusvereins Rosenheim, Nadine Norén und Katrin Hennig, die auch die Selbsthilfegruppe in Rosenheim leiten, mit Unterländer, sowie seinen Fraktionskollegen Klaus Stöttner und Otto Lederer. Dabei wurde den beiden Frauen zugesichert, ab sofort an der Erarbeitung der Autismus-Strategie maßgebend beteiligt zu werden. Ein entsprechender Antrag wird dem Ministerium demnächst zugestellt.

Unterländer, selbst Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration, machte bei dem Treffen deutlich, wie wichtig ihm persönlich und seinen Mitstreiterin die Beteiligung von Selbsthilfegruppen sei. Zumal es sich bei der Rosenheimer Gruppe, die mittlerweile bereits 400 Mitglieder zählt, um die größte ihrer Art in Bayern handelt.

Katrin Hennig zeigte sich im Anschluss zufrieden: „Uns ist besonders wichtig, dass nicht nur über Autistinnen und Autisten gesprochen wird, sondern mit ihnen. Wir hoffen, dass wir im Sinne der Selbstvertretung allen Betroffenen beim Erarbeiten der Strategie die Stimme geben können, die sie verdient haben.“

Zudem bedankte sich Hennig bei Prof. Dr. Leonhard Schilbach vom Max-Planck-Institut, der mit dem Rosenheimer Verein kooperiert und an der Strategie im Themenfeld Forschung mitwirkt.

PM Autismus Rosenheim e.V./Stefan Kumberger

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