Demmel und Winhart stellen sich den Fragen der Bürger

AfD-Bürgerdialog zum Thema "Gesundheit & Pflege"

+
AfD-Bezirkstagskandidat Christian Demmel aus Kolbermoor bei seinen Ausführungen

Kolbermoor - Unter dem Thema „Gesundheit & Pflege“ stand der jüngste AfD-Bürgerdialog. Die Kandidaten Christian Demmel (Bezirkstag) sowie Andreas Winhart (Landtag) referierten jeweils zu diesem Thema in Kolbermoor. Fest steht für die AfD: Der Mensch muss im Mittelpunkt jeglicher Überlegungen im Gesundheits-System stehen – nicht der Gewinn von Klinikbetreibern.

Die beiden Referenten der AfD konnten neben zahlreichen Besuchern weitere AfD-Kandidaten die Andreas Kohlberger (Bezirkstag, Rosenheim-Ost), Robert Bock (Bezirkstag, Traunstein) sowie Peter Junker (Bezirkstag, Erding) begrüßen, welche sich zu Beginn der Veranstaltung dem anwesenden Publikum vorstellten. AfD-Bezirkstagskandidat Christian Demmel erläuterte zu Beginn seiner Ausführungen, was ihn antreibe eine gerechtere Gesundheitspolitik mit der AfD zu betreiben. Der Heilpraktiker für Psychotherapie prangerte an, dass bei vielen Krankheitsbildern v.a. zunächst die Interessen der Ärzte und der Pharmaindustrie im Mittelpunkt stehen und nicht der Patient als Mensch. Die Bürokratie im gesamten Gesundheitssystem entmenschliche den Patienten zum reinen betrieblichen Kosten- bzw. Gewinnfaktor, wobei die Menschlichkeit auf der Strecke bleibe. Ferner ging der Bezirkstagskandidat Christian Demmel auf die Bezirkskliniken in Oberbayern ein und kündigte an, diese zu einem Schwerpunkt für seine politische Arbeit zu machen. Im Zuge hiervon kritisierte Demmel die Entwürfe der CSU zum neuen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzentwurf in Bayern, was laut Demmel schwerwiegende ethische Defizite aufweise und in der vorliegenden Form moralisch und gesellschaftlich nicht tragbar sei.

Nach Christian Demmel sprach der Landtagskandidat der AfD Andreas Winhart. Dieser ging auf die Situation der Krankenhäuser in Bayern ein und kritisierte die vom Bundesgesundheitsministerium favorisierte Schließung von 600 Notfallstationen aus Kostengründen. Winhart ging ferner nochmals auf die Standpunkt der AfD zur medizinischen Versorgung v.a. in ländlichen Regionen ein. Im Zuge seiner Ausführungen kritisierte Andreas Winhart, der Landtagskandidat für den Stimmkreis Rosenheim-Ost, dass auch gerade in der Region Rosenheim durch die RoMed Kliniken ein schleichender Prozess am Abbau von medizinischen Leistungen zu verzeichnen sei. Die Schließung der Geburtsstationen in Prien vor einigen Jahren sowie in Bad Aibling im vergangenen Sommer zeigen laut Winhart, dass die RoMed Kliniken nicht nach dem Wohl der Patienten und der allgemeinen medizinischen Grundversorgung ausgerichtet sind, sondern einem rein gewinnorientierten Klinikkonzern ähnelt. Hierbei fügte Winhart an, dass man auch in Zukunft ein sehr wachsames Auge auf die weiteren Entwicklungen bei RoMed haben werde. Vor allem die unheilvolle Rolle von Landrat Berthaler bei der Schließung der Geburtsstation in Bad Aibling und weiteren Entwicklungen bei RoMed, muss hier auch in Zukunft genauer behandelt werden, so AfD-Landtagskandidat Winhart.

AfD Kreisverband Rosenheim

Zurück zur Übersicht: Vereine & Behörden

Kommentare

Hinweis

Inhalte Drittanbieter
Die in diesem Ressort aufgeführten Artikel und Meldungen stammen nicht von der OVB24-Redaktion, sondern von den Vereinen und Behörden aus der Region. Die Inhalte dieser Pressemeldungen spiegeln nicht die Meinung der Redaktion. Die OVB24-Redaktion übernimmt für die Inhalte der Artikel keine Haftung und behält sich vor, Beiträge zu kürzen oder zu löschen, sollten sie gegen den Pressekodex verstoßen.

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT