Neue Team-Mitglieder

Weichenstellung als klares Signal: Autismus Rosenheim verstärkt sich weiter

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Das neue Vereins-Team des Autismus Rosenheim e.V. mit Aleksander Knauerhase (Dritter von links) und Birke Opitz-Kittel (Dritte von rechts).

Rosenheim - Der Autismus Rosenheim e.V. hat in seiner jüngsten Jahreshauptversammlung sein Team erweitert. Ab sofort mit dabei: die Autistin Birke Opitz-Kittel und der Autist Aleksander Knauerhase.

Damit folgt der Verein dem selbst gestellten hohen Anspruch, Autistinnen und Autisten selbst zu Wort kommen zu lassen. „Uns war es immer ein wichtiges Ziel, das Führungs-Team unseres Vereins paritätisch zu besetzen. Ich freue mich, dass wir mit Birke und Aleksander so kompetente Mitstreiter für uns gewinnen konnten“, sagte Vorstandsmitglied Katrin Hennig im Anschluss an die Veranstaltung. Es sei wichtig, im Sinne der Selbstvertretung mit den Autistinnen und Autisten zu sprechen und nicht nur über sie.

Opitz-Kittel ist fünffache Mutter und wirkt bereits an diversen Projekte u.a. Beratungsrunden und ded Fachtagungen mit. Außerdem ist sie an der Erarbeitung der Autismus-Strategie für den Freistaat Bayern beteiligt. „Ich fühle mich in diesem Verein sehr wohl. Hier behandelt man mich auf Augenhöhe und schätzt meine Mitarbeit sehr“, sagte Birke Opitz-Kittel. Ab 2019 wird es in Rosenheim unter ihrer Leitung eine eigene Selbsthilfegruppe für Asperger-Autisten geben.

Aleksander Knauerhase, begleitet den Verein bereits seit der Gründung im Hintergrund. Als bundesweiter Inklusionsbotschafter hat er u.a. Einblick auf die schulische Entwicklung beim Thema Autismus. Am Rande einer Beratungsrunde sagte er: „Nach der Schirmherrschaft des 3. Fachtages, kam die Anfrage der Vorstände nicht ganz so überraschend. Ich bin begeistert von der Entwicklung, fühle mich mit Rosenheim verbunden und so fiel es mir leicht dieser interessanten Aufgabe zuzusagen.“

„Dieser Schritt ist ein weiterer und wichtiger Mosaikstein unseren Verein voll umfänglich aufzustellen. Wir als Vorstände arbeiten mit unseren Kooperationspartnern und Autistinnen und Autisten gleichberechtigt zusammen. Bei unseren zukünftigen Veranstaltungen gilt das Prinzip, dass sämtliche Sichtweisen ihren Platz finden“, sagt Vorsitzende Nadine Norén.

Ihre Vorstandskollegin Katrin Hennig ergänzte: „Auch 2019 wird unser Augenmerk auf Hilfe und Unterstützung, sowie Aufklärung in Form von Fortbildungen und Seminaren liegen. Wir werden uns in der Winterpause weiteren Projekten widmen und natürlich unseren 4. Fachtag Autismus Rosenheim planen.“ Für alle Interessierten, Betroffene und Fachkräfte die nun neugierig geworden sind, bietet der Verein am Freitag, 18. Januar 2019, eine Beratungs- und Gesprächsrunde zum Thema Autismus an, bei der die zwei neuen Teammitglieder zusammen im Einsatz sind. Näheres auf www.autismus-rosenheim.de.

PM Autismus Rosenheim e.V.

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