Kulturveranstaltung in Bruckmühl

Die Neurosenheimer in der Turnhalle

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Die NeurosenHeimer auf der Bühne

Bruckmühl - Am Freitag, den 10. Mai 2019, waren die Neurosenheimer zu Gast in der Turnhalle der Bruckmühler Realschule. – Ein lustiger Abend veranstaltet vom Förderverein der Realschule Bruckmühl

Die Neurosenheimer, das sind Katrin Stadler, Marita Gschwandtner, Katrin Zellner – de Katl- und Tobias Hegemann (Tobi) – ein äußerst sympathisches Quartett. Neurosenheimer heißen sie, weil die drei Gründungsmitglieder Katl, Marita und Tobi bei der Gründung neu in Rosenheim, also Zuagroasste warn. Sie besingen in ihren Liedern z.B. auch die eigenen Neurosen und die ihrer Mitmenschen. So berichtet die Katl, dass sie auf der Suche nach einer Therapie bei den Neurosenheimern landete.

Von Anbeginn schafften es die vier Musiker, einen guten Kontakt zum Publikum herzustellen. So wurde anfangs das Publikum befragt, wer eine der Silben des Wortes "Realschule" in seinem Vor- oder Nachnamen trägt. Ein Herr meldete sich und wurde zum Ehrengast ernannt. Er bekam ein Sitzkissen und eine Plüsch-Quietschente zum Kuscheln. Sollte sich Unmut oder gar kein Wohlgefallen der Darbietung bei ihm bemerkbar machen, solle er dies mit Betätigen der Quietschente anzeigen. Vorab so viel, eine Benutzung der Quietschente war nicht nötig! Die Neurosenheimer machen hausgemachte Musik mit ehrlichen bairischen Texten und selbstgeschriebenen Melodien. Verziert mit vielen verschiedenen Instrumenten, wie Gitarre, Akkordeon, Tuba, Melodika, Querflöte, Nasenflöte … sowie sehr ausdrucksstarken Stimmen schafften sie es, das Publikum zu begeistern. Erkennbar war dies u.a. an der zweifachen Zugabe am Ende des Abends. Die Neurosenheimer greifen in ihren Liedern Themen aus dem Alltag auf und präsentieren diese auf eine sehr ansprechende und humorvolle Art. So z.B. in "A Mama homm"– hier geht es um die vielseitigen Single-Begabungen von Mamas: Nur sie woaß, wo de laare Klopapierroin hinghört. ZweiTage vor dem Muttertag hatte dieses Stück eine ganz besondere Note.

Die Vier schafften es an diesem Abend Leichtigkeit und Lebensfreude zu vermitteln – gepaart mit Witz und Charme. Es gab Lieder zum Mitsingen, aber auch viel zum Nachdenken. Dazu kamen interessante Geschichten zu den Liedern; von den Liedermachern erzählt. Tobi, der Tubamann, moderierte die Instrumentalstücke und überzeugte an seiner Tuba. Marita meinte, es sei wichtig eine Tankstelle auch fürs Leben zu haben, an der man regelmäßig Energie tanken kann und trug das amüsant verpackt in einem ihrer Lieder vor. Und so erging es den Besucherinnen und Besuchern an diesem Abend: Als sie nach Hause gingen, hatten sie das Gefühl, an diesem Abend neue Energie fürs Leben getankt zu haben. Ein besonderer Dank geht an das Hausmeisterteam der Realschule, den Kartenvorverkauf im Schreibwarenladen, die Mitarbeiterinnen im Sekretariat, die Lehrerinnen und Lehrer von der Catering AG für die Vorbereitung der Verpflegung und den Elternbeirat, der tatkräftig beim Verkauf der Getränke unterstützt hat.

Das Team vom Förderverein der Realschule Bruckmühl

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