#waswirklichwichtigist: Menschen retten, nicht „die Wirtschaft“

Fahnen-Aktion zum 1. Mai: Attac Rosenheim dekoriert Nepomuk-Brunnen mit Lehren aus der Corona-Krise

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Die Banner am 1. Mai tragen diese Forderungen.

Rosenheim - Auf die Lehren aus der Corona-Krise wird die Attac-Gruppe Rosenheim am 1. Mai mit einer Mahnwache unter dem Motto #waswirklichwichtig aufmerksam machen: um 11.30 Uhr werden die Globalisierungskritiker*innen Fahnen auf den Rosenheimer Max-Josefs-Platz bringen und an den Nepomuk-Brunnen hängen.

Die Corona-Pandemie macht die Konstruktionsfehler einer profitorientierten globalisierten Wirtschaft noch sichtbarer als sonst: Die Märkte, die angeblich alles zum Guten regeln, versagen. Die an Wachstum und Gewinn gebundene Wirtschaft droht zusammenzubrechen. Plötzlich müssen Staat und Politik es wieder richten.


„Bei aller Sorge birgt die Corona-Pandemie auch die Chance, uns darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist für eine Gesellschaft“, sagt Judith Amler von der Attac-Gruppe Rosenheim. „Wir müssen jetzt die Prioritäten gerade rücken und die Menschen, nicht den Profit ins Zentrum zu stellen. Die Rettungspakete sollten nicht ‚die Wirtschaft‘ retten, sondern Menschen und Umwelt. Die Krisenprogramme dürfen nicht Klimakiller künstlich am Leben halten, sondern müssen den sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft fördern. Und zur gesellschaftlichen Solidarität gehört eine öffentliche Daseinsvorsorge, die allen Menschen zugutekommt – im Gesundheitswesen und darüber hinaus.“

Die Aktion: Auf diese Lehren aus der Corona-Krise wird die Attac-Gruppe Rosenheim am 1. Mai mit einer Mahnwache aufmerksam machen: um 11.30 Uhr werden die Aktivist*innen Fahnen auf den Rosenheimer Max-Josefs-Platz bringen. Darauf sind Forderungen zu lesen wie „Keine Profite mit der Krankheit – weg mit der Fallpauschale!“, „Pflege und Co: Löhne rauf für systemrelevante Jobs!“, „Menschen statt Klimakiller finanzieren!“, „Krise kostet – Vermögen besteuern“, „Schutz braucht ein Zuhause: Mietendeckel überall“ und „Aus der Krise lernen: Wirtschaft sozial und ökologisch umbauen!“.


Trotz Corona gilt: Bis zu 50 Menschen dürfen an dieser Veranstaltung teilnehmen! Helmut Türk-Berkhan von Attac Rosenheim: „Beim globalisierungskritischen Netzwerk Attac arbeiten wir seit Jahren an Alternativen für eine solidarische, sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Gesellschaft. Die Corona-Krise zeigt: Es ist höchste Zeit, den notwendigen grundlegenden Umbau unserer Gesellschaft jetzt anzugehen – gemeinsam.“

Weitere Informationen: Attac-Seite #waswirklichwichtigist zur Corona-Krise: www.attac.de/corona „Solidarisch und nachhaltig aus der Krise“ (Stellungnahme des bundesweiten Attac-Koordinierungskreises, 2. April 2020): https://link.attac.de/-solidarisch-und-nachhaltig-aus-der-krise Webseite von Attac Rosenheim: https://www.attac-rosenheim.de

Presseinfo Attac Rosenheim

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