Jahreshauptversammlung 2015 des First-Responder Fördervereins Bruckmühl e.V.

+
„Die Hand am Puls der Bürger“ hatte der Förderverein mit Reinhard Geigerseder (sitzend) und Einsatzleiter Florian Kusterer bei einer Vielzahl von öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen wie hier beim Bruckmühler Seniorentag mit Tanja Macek (sitzend) und Hermine Gerbl

Jahreshauptversammlung 2015 des First-Responder Fördervereins vermeldet einen Mitgliederrekord

Der Tätigkeitsbericht des Bruckmühler First-Responder Fördervereins wies bei der 15. Jahreshauptversammlung eine Reihe von Aktivitäten und Aktionen aus, die im Einklang mit einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit zu einer beeindruckend positiven Mitgliederentwicklung führten - so wurde die 600er Messlatte überquert. Der Vorsitzende Reinhard Geigerseder konnte zu Beginn der Versammlung im bis auf den letzten Platz vollen Nebenraum der SVB-Sportheims Bruckmühls dritte Bürgermeisterin Hermine Obermeyer und den Kreisbrandinspektor Klaus Hengstberger begrüßen. Geigerseder ging in seinen Ausführungen zuerst auf die Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit ein. Hier war die Veranstaltung „Licht ins Dunkle“ ein guter Einstieg. Florian Kusterer, Chef der Bruckmühler First Responder Einsatzkräfte, erläuterte dabei im Zusammenspiel mit Peter Gründer und Michael Hermann von der Integrierten-Rettungsleitstelle Rosenheim das enge Zusammenspiel der Rettungskette. So wurde auch die Notwendigkeit des Bruckmühler „schnellen Helfers vor Ort“ verdeutlicht. Weiter wird der Verein zusammen mit der Einsatzgruppe in der Neuauflage des gemeindlichen Seniorenratgebers „Dohoam is Dahoam“ vertreten sein. Etwas enttäuscht zeigte sich Geigerseder, dass die Aktion „Mitgliederinformation“ im Neubaugebiet „Am Erich-Kästner-Weg“ auf „Null-Resonanz“ gestoßen ist, „einfach nur Schade“. Gänzlich anders sah es demgegenüber beim „3. Bruckmühler Seniorentag“ in Heufeld aus. Dort war der Informationsstand durchweg gut frequentiert. „Wir müssen, bildlich gesprochen, die Hand am Puls unserer Bürger haben“, betonte abschließend der Vorsitzende den hohen Stellenwert der Öffentlichkeitsarbeit.

Als durchschlagenden Erfolg erwies sich die Einführung der „Ersthelferkarte“ für Vereinsmitglieder. Die persönliche „Patientenkarte“ enthält für den Notfall personifizierte Daten wie: Name, Geburtsdatum und Telefon sowie Angaben zum behandelnden Hausarzt sowie Hinweise zu bestimmten Medikamenten, Herzschrittmachern, Hörgeräten, Defibrillator-Verträglichkeit, Art der Blutgruppe und Nennung der Angehörigen, die im Notfall benachrichtigt werden sollen. Nach Darstellung von Geigerseder stieß diese Maßnahme vor allem bei Rettungskräften auf positive Resonanz. „Diese Karte ist nicht nur für den Verunglückten von großem Vorteil sondern auch für die Notfallversorgung der Verunfallten vor Ort“, lauteten nach seinen Angaben einige Feedback-Aussagen. Erfreut zeigte sich Vorsitzende auch über das gelungene Startup der beiden Internetauftritte der Bruckmühler First Responder Einsatzgruppe und des Fördervereins. Zum ersten Mal seit Bestehen der beiden Organisationen sind beide nun mit einem eigenen Internetauftritt online. „Rund um die neu gestalteten Logos macht ein identisches Corporate Design samt gleicher Navigationsstruktur das Handling einfach“, bilanzierte der Fördervereinschef. Weiter zeigte er sich über die Tatsache erfreut, dass im Februar dieses Jahres zum ersten Mal die 600-Mitglieder-Marke geknackt werden konnte. „Aktuell liegen wir bei sage und schreibe 626 Vereinsangehörigen (2014: 557), dies ist der höchste Stand in unserer Vereinsgeschichte“, jubilierte er. Das auch 22 Aiblinger Bürger beigetreten sind führte er auch den Umstand zurück, dass der Bruckmühler First Responder bei zeitlicher Dringlichkeit von der Rettungsleitstelle auch im Aiblinger Stadtgebiet eingesetzt wird, wenn andere Rettungskräfte durch Einsatzmaßnahmen gebunden sind.

Unter der Rubrik „Erfreuliches“ führte er auch den Lichtbildervortrag über Marokko von Elke Biermaier an, der einen Reinerlös von gut 300 Euro in die Vereinskasse spülte. Dieses Finanz-Plus wurde durch etliche Privat- und Firmenspenden von annährend 6500 Euro noch erhöht. „Wir freuen uns über jede kleine finanzielle Zuwendung und bedanken uns bei allen für dieses Engagement, hierfür ein herzlichen Vergelt`s Gott“, schloss Geigerseder diesen Tagesordnungspunkt. Auf der Ausgabenseite schlagen Beschaffungen für Einsatzbekleidung sowie für diverse Reparaturmaßnahmen und allgemeine Betriebskosten rund um das Einsatzfahrzeug zu Buche. Im Anschluss daran präsentierte Kassiererin Margot Patzlsperger der Versammlung eine ausgeglichene Finanzbilanz. Bürgermeisterin Hermine Obermeyer wollte die Gelegenheit nutzen um einmal persönliche für die aufopferungsvolle und ehrenamtliche Tätigkeit „Danke zu sagen“. Dann würdigte sie die hervorragende Arbeit der gesamten First-Responder-Crew zum Wohle der Allgemeinheit. Über die Einsatzstatistik der First Responder Einsatzgruppe wird gesondert berichtet.

© Torsten Neuwirth

Zurück zur Übersicht: Vereine & Behörden

Kommentare

Hinweis

Inhalte Drittanbieter
Die in diesem Ressort aufgeführten Artikel und Meldungen stammen nicht von der OVB24-Redaktion, sondern von den Vereinen und Behörden aus der Region. Die Inhalte dieser Pressemeldungen spiegeln nicht die Meinung der Redaktion. Die OVB24-Redaktion übernimmt für die Inhalte der Artikel keine Haftung und behält sich vor, Beiträge zu kürzen oder zu löschen, sollten sie gegen den Pressekodex verstoßen.

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT