Die Bogensiedlung Sachverhalt und Fakten

Bezahlbare Wohnungen statt Hochschulerweiterung

Die Flächen im Überblick
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Die Flächen im Überblick

Rosenheim - Seit einiger Zeit will die Fachhochschule ihr Areal erweitern, was auch notwendig ist. Hierfür wurden von der Stadt Flächen nördlich der Fachhochschule vorgehalten, auf die die Hochschule aber bei der letzten Flächennutzungsplanänderung verzichtet hat.

Im südlichen Teil des Fachhochschulgeländes könnte die Fachhochschule sich neben den bestehenden Gebäuden erweitern, was sie aber auch nicht will. Trotz vorhandener Flächen, und bei nicht genutzten Optionen, greift die Fachhochschule nun nach einem Rosenheimer Wohngebiet um hier Hallen und ein Parkhaus zu errichten.

Die Bogensiedlung verfügt momentan über 217 Wohnungen. Sie ist nicht mehr auf dem Stand der Zeit und muss erneuert werden, wofür schon letztes Jahr der Vorbescheid durch die Stadt an die GRWS erteilt wurde. Danach entstehen 290 neue Wohnungen, deren Zahl auch noch erhöht werden könnte.

Die Fachhochschule würde im Tausch nur ein Grundstück zur Verfügung stellen, auf dessen Fläche nur 140 zusätzliche Wohnungen entstehen würden. Wird auf dem Standort Bogensiedlung die Fachhochschule wie geplant erweitert, verliert die Stadt damit mindestens 150 bezahlbare Wohnungen.

Die Fakten in Kürze zusammengefasst: - die Fachhochschule hat mögliche Grundstücke in Rosenheim abgelehnt - die Fachhochschule kann auf dem eigenen Gelände erweitern - den Bürgern der Stadt Rosenheim wird Wohnraum vorenthalten - die GRWS braucht Grundstücke um günstige Wohnungen bauen zu können. Ein Verkauf des Grundstückes ohne sofort das erhaltene Geld wieder in einem Grundstückskauf anlegen zu können ist bei der derzeitigen Finanzwirtschaft geradezu eine fahrlässige Geldpolitik - es stehen in Rosenheim kaum Flächen für Wohnungsbau zur Verfügung, deshalb ist Wohnbebauung auf der Bogensiedlung so wichtig

Ohne tatsächlich eine vergleichbare Bodenfläche zur Verfügung gestellt zu bekommen wird die SPD Rosen-heim der Veräußerung der Bogensiedlung nicht zustimmen. „Wir halten trotz der Kritik aus den Reihen der Hochschule an unserer Unterschriftenaktion fest, und stellen zusätzlich eine Onlinepetition auf der Homepage der SPD zur Verfügung. In den kommenden Wochen werden wir Aktionen starten, um für unsere Position zu werben“, betonen Elisabeth Jordan Unterbezirksvorsitzende der SPD in Rosenheim und Robert Metzger, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat.

Pressemitteilung der SPD Unterbezirk Rosenheim-Stadt

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