Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Heute Autorinnenlesung in der Innstraße

Jovana Reisinger liest in Rosenheim aus „Die Spitzenreiterinnen“

Flugblatt zur heutigen Lesung mit Jovana Reisinger
+
Flugblatt zur heutigen Lesung mit Jovana Reisinger

Rosenheim - Die Schriftstellerin Jovana Reisinger liest am heutigen Samstag (16. Juli) um 18 Uhr im Rahmen der Reihe „Autor:innenlesungen in der Bibliothek_A“ aus ihrem aktuellen Roman "Die Spitzenreiterinnen" (nominiert für den Bayerischer Buchpreis 2021) . Bereits um 16:00 Uhr kann man sich bei Kaffee und Kuchen im schönen Innenhof des Z-linken Zentrums auf eine anregende Kulturveranstaltung einstimmen.

Lisa kann keine Kinder bekommen, wird verlassen, rastet aus. Laura fiebert ihrer Hochzeit entgegen, dem Höhepunkt jedes weiblichen Lebens. Barbara ist verloren, seit sie Witwe geworden ist, ein kleiner Hund hilft. Verena erbt eine Luxusvilla mit Seeblick, sie steigt auf. Jolie wird entlassen und schwanger. Petra findet die Liebe und zieht um. Tina hat große Angst und trifft eine Entscheidung.

Reisinger konfrontiert in verschiedenen, mehr oder weniger miteinander verwobenen Episoden neun Frauen, die nach Frauenzeitschriften benannt sind mit unterschiedlichen Problemen, Hürden und Chancen. Anhand von Lifestyle-Phrasen und Geschlechterstereotypen zeigt Reisinger auf, welchen Rollenzwängen und welcher Gewalt Frauen in unserer Gesellschaft unterworfen sind. Zu den Männern wird dabei durch die Namenlosigkeit bewusst Distanz aufgebaut. Es ist ein Text über weibliche Wut und Ausdauer mit teils bösem Humor, der jedoch nie seine Protagonistinnen verurteilt. „Der Roman ist ein doppelter Blick in die dummen, leeren Herzen der patriarchalen Gesellschaft mit ihren modernen Zurichtungen, durch Marketing, Lifestyle-Magazine, ihrem repressivem Wohlfühlmumpitz und ihrer prekären, frischgeduschten guten Laune, mit der man solange drangsaliert wird, bis man das ganze Zeug selbst glaubt. (…) Es ist ein erfrischend fatalistisches Buch.“ (David Hugendick, DIE ZEIT).

Die von der Rosenheimer Bibliothek_A organisierte Lesung beginnt um 18:00 Uhr im Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung (Innstraße 45a, ehem. Buchhandlung Irrlicht). Vor der Lesung kann man sich um 16:00 Uhr bei Kaffee und Kuchen (gegen Spende) auf die Lesung einstimmen. Die Veranstaltung ist Teil einer im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. geförderten Lesereihe. Als letzte Veranstaltung im Rahmen der Reihe liest am 22.10. Manja Präkels aus Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß. Mehr Informationen zur Lesung, Veranstaltungsreihe und zum Hygienekonzept gibt es unter: https://bibliotheka.rosenheim.tk

Pressemitteilung Bibliothek_A

Kommentare