„The show must go on“ - RGR veranstaltete Rallye Sprint

Die Wimsheimer Otterbach/Stütz tagesschnellster mit BMW M3 E36

Bestes RGR Team: Thomas Sobek/Siegi Schrankl auf Mitsubishi EVO
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Bestes RGR Team: Thomas Sobek/Siegi Schrankl auf Mitsubishi EVO

Rosenheim - Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Rallye-Gemeinschaft Rosenheim e.V. im ADAC im Gemeindegebiet Schechen/Rott am Inn einen Rallye Sprint.

Bei diesem Wettbewerb wurde eine abgesperrte Wertungsstrecke von den teilnehmenden Team´s mehrmals auf Bestzeit durchfahren. Insgesamt waren 75 Teilnehmer aus Bayern, Baden Württemberg, Norddeutschland, und aus Österreich sowie der Schweiz beim Veranstalter zum Wettbewerb angemeldet. Am Veranstaltungstag starteten letztendlich 63 Team´s vom Rallyezentrum im Gewerbegebiet Schechen zur Bestzeitjagd. 59 Teilnehmer erreichte in Wertung das Ziel. Das Team Kai Otterbach/Lars Stürz, unterwegs mit BMW M3 E36, kamen mit den wechselnden Streckenverhältnissen am besten zurecht und gewannen die Tageswertung. Ansonsten wurde die Veranstaltung von der RGR fehlerfrei abgewickelt, die wenige Ausrutscher auf den schmierigen Streckenabschnitten wurden nach der Veranstaltung einvernehmlich mit den Anliegern abgewickelt.

Doch – bis es soweit war - mussten vom Veranstalter umfangreiche Genehmigungsvorgaben abgearbeitet und erfüllen werden. Das Organisationsteam, rund um die 1. Vorsitzende Sabine Schlemmer, hatte hier alle Hände voll zu tun. Aufgrund der andauernden Pandemie Situation war die Veranstaltung komplett neu aufzusetzen um den sich laufend aktualisierten Vorgaben der Infektionsschutzverordnung und den diesbezüglichen Ausnahmeverfügungen hinsichtlich Hygiene gerecht zu werden. Durch ein ausgearbeiteten Hygienekonzept, strenger Funktionärseinweisung und Verständnis für die Situation durch alle Beteiligten konnte dies ermöglicht werden.

Am Samstag um 11:45 Uhr hob sich für die Startnummer 1, dem Mitsubishi Team Rudi Reindl/Michael Ehrle die Starterflagge. Mit sehr ambitionierter Fahrweise und kräftigen Allradvortrieb erreichten Sie als Gesamtzweite das Ziel der Tagesveranstaltung. Hier folgte auf Rang drei Christian Allkofer/Kathi Götzenberger, startend für den AMC Deuerling, mit dem wieselflinken, frontgetriebenen Renault Clio F/R3, dem der selektive Streckenverlauf sichtlich entgegen kam. Als „Leader of the Pack“ und damit Tagessieger mit 5,20 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Reindl/Ehrle, erreichten Kai Otterbach/Lars Stütz, unterwegs mit dem optimal vorbereiteten, heckgetriebenen BMW M3 E36, mit Rang eins das Ziel.

Die Sieger des “2. ADAC RGR Rallye Sprint”: Kai Otterbach/Lars Stütz auf MBW M3 E36

Die Speerspitze der RGR Piloten bildete der Großkarolinenfelder Thomas Sobek mit Siegi Schrankl auf dem Beifahrersitz. Sie bewegten den Mitsubishi EVO souverän über die Rallye Piste - was im Ziel den sechsten Gesamtrang und den zweiten Klassenplatz in der Gruppe der serienmäßigen Fahrzeuge bedeutete.

Seine fahrerische Extraklasse auf dem zum Teil schmierigen Geläuf bewies einmal mehr der RGR´ler Josef Haagn mit Copilot Andre Blank auf dem seriennahen, heckgetriebenen BMW E 36 325 i. Am Ende 16. Gesamtrang und Sieg in der Wertungsklasse NC7. Die gute RGR Mannschaftsleistung rundeten Martin Boschner/Korbinian Dörrer auf dem BMW E30 318 is ab. Sie boten Rallye Sport vom feinsten. Am Ende hieß es für sie 20. Platz in der Klasse NC3.

Ein Menü in drei Gängen präsentierten die Rallye Piloten des MSC Priental: der Klassensieg und siebter Rang der Gesamtwertung war sichere Beute der Raublinger Johann Retzer/Lisa Holzer vor Wolfgang Irlacher/Petra Chemnitz, beide unterwegs mit Honda Civic Type R. Als dritter im Bunde erreichten die Citroen DS 3 R3T Piloten Besnik Berisha/Sandra Müller-Hauner das Ziel. Das Vaterstettener Rallye Team Martin Kainz mit Copilotin Jenny Lerch, startend für den Nachbarverein AMC Bad Aibling mit Mitsubishi EVO VII, hatten in der Zwischenwertung nach dem zweiten Durchgang ein Top Ten Platzierung inne. Nach einem kleinen Ausrutscher im dritten Wertungsdurchgang rangierten sie im Zieleinlauf auf dem vierten Klassenplatz und 14. Gesamtrang.

Am Ende konnte sich der Veranstalter über eine gelungene, unfallfreie Veranstaltung freuen. Alle Teilnehmer waren glücklich endlich mal wieder ihre geliebten Sportart nachgehen zu können. Der besondere Dank des Veranstalters gilt allen beteiligten Anliegern, Behörden, Ämtern und Institutionen die zum Gelingen der Rallye Veranstaltung beigetragen haben. In unserer gegenwärtigen Lebenssituation kein einfaches Unterfangen. Dieser Erfolg motiviert für künftige Vorhaben; denn solange es Räder gibt die sich drehen wird es Menschen geben die ihre Fahrzeuge zum sportlichen Wettbewerb im Grenzbereich benutzen. So war es in der Antike, und in der jüngsten Vergangenheit.

Also - “STAY READY TO RACE” …

biwi

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