Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Aus dem Gemeinderat

Der Bikepark an der Frabertshamer Straße in Amerang lässt noch auf sich warten

Wer sich auf den geplanten Bikepark an der Frabertshamer Straße in Amerang freut, muss noch ein bisschen Geduld aufbringen.
+
Wer sich auf den geplanten Bikepark an der Frabertshamer Straße in Amerang freut, muss noch ein bisschen Geduld aufbringen.

Die Zusage der Leader-Förderung für den Ameraner Bikepark ist da. Leider kann die Untere Bauaufsichtsbehörde aber derzeit die beantragte Baugenehmigung noch nicht erteilen. Die Gemeinde muss zunächst den Nachweis erbringen, dass öffentliche Belange nicht beeinträchtigt werden.

Amerang – Die gute Nachricht in Sachen Bikepark zuerst: Die Gemeinde Amerang hat den Leader -Zuwendungsbescheid über 46.075 Euro und damit 50 Prozent der förderfähigen Kosten von maximal 92.150 Euro erhalten. Also alles bestens, wäre da nicht das Schreiben der Untere Bauaufsichtsbehörde an den Gemeinderat mit dem Hinweis, dass die beantragte Baugenehmigung voraussichtlich nicht erteilt werden kann.

Erst einmal abgelehnt

Als Ablehnungsgrund wird angegeben, dass der geplante Bike Park im planungsrechtlichen Außenbereich liegt und die gesamte Fläche der Sportanlage im gemeindlichen Flächennutzungsplan als „Fläche für die Landwirtschaft ausgewiesen ist, erläuterte Bürgermeister Konrad Linner dem Gremium in seiner jüngsten Sitzung.

+++Aktuelle Nachrichten und Artikelrund um das Thema Coronavirus in der Region finden Sie auf unserer OVB-Themenseite +++

In einem Gespräch mit Kreisbaumeister Seeholzer sei erörtert worden, dass die Darstellung im gemeindlichen Flächennutzungsplan nicht eindeutig ist, da dieser für die gegenständliche Fläche neben der Festlegung als Fläche für die Landwirtschaft auch das Planzeichen als „Sportanlage“ vorsehe. Die beantragte Baugenehmigung könne nur erteilt werden, soweit das Vorhaben öffentliche Belange nicht beeinträchtige. Um den Nachweis der Vereinbarkeit mit den öffentlichen Belangen zu führen, wurde empfohlen, nach der Fassung des Beschlusses über die Änderung des Flächennutzungsplanes einen Vorentwurf der Änderungsplanung zu erstellen.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Hierzu soll die Gemeinde die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange durchführen und die Abwägung über die eingegangenen Stellungnahmen vornehmen.

Behörde schlägt praktikablen Weg vor

Soweit in diesem Verfahren keine Konflikte mit öffentlichen Belangen zu erkennen seien, würde die Untere Bauaufsichtsbehörde die Baugenehmigung erteilen. Konrad Linner begrüßte den von der Unteren Bauaufsichtsbehörde aufgezeigten Weg als praktikable Lösung. Die Beschlussfassung über die Einleitung des Verfahrens zur Änderung des Flächennutzungsplanes ist für die kommende Sitzung vorgesehen. Der Bau des Bikeparks verschieb sich damit um einige Wochen.

Kommentare