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Idee der Jugendlichen aufgegriffen

Jetzt steht auch die Finanzierung: Ameranger Bike-Park kommt

Freuen sich über die Förderung: (von links) Bürgermeister Konrad Linner, Leader-Koordinator Johann Kölbl und der Vorsitzende der LAG Chiemgauer Seenplatte, Sepp Reithmeier, am Standort für den Bike-Park.
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Freuen sich über die Förderung: (von links) Bürgermeister Konrad Linner, Leader-Koordinator Johann Kölbl und der Vorsitzende der LAG Chiemgauer Seenplatte, Sepp Reithmeier, am Standort für den Bike-Park.

Es kann losgehen: Das Konzept für den Ameranger Bike Park steht und mit der Übergabe des Förderbescheids des Amts für ländliche Entwicklung ist nun auch die Finanzierung perfekt.

Amerang – Die Ameranger freuen sich, denn das rund 90.000 Euro teure Projekt wird von der Leader-Aktionsgruppe Chiemgauer Seenplatte mit 50 Prozent gefördert.

„Für uns als Gemeinde ist die Förderung essenziell, um Vorhaben dieser Art realisieren zu können“, betont Bürgermeister Konrad Linner bei der Übergabe des Bescheids. Mit dem LEADER-Programm unterstütze das Staatsministerium die Entwicklung der ländlichen Regionen. Das Motto: „Bürger gestalten ihre Heimat“ treffe in Amerang ins Schwarze, denn die Idee für einen Bike Park komme von Kindern und Jugendlichen aus der Gemeinde.

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Sobald die Baugenehmigung des Landratsamts vorliege, könne mit den Arbeiten begonnen werden, sagt Linner. Gerechnet werde mit vier bis sechs Wochen Bauzeit. Gleichzeitig sei das auch das Signal an die Jugend, dass ihre Anregungen ernst genommen würden, betont der Bürgermeister.

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Angrenzend an das Sportgelände soll zentral im Ort gelegen ein Freizeitangebot für die ganze Familie entstehen, das für alle Altersgruppen attraktiv und gut zu erreichen sei. So solle auch ein generationsübergreifender Ort der Begegnung entstehen. Hier befänden sich auch Fußball- und Tennisplätze und die Stockschützenbahn.

Die Planung sehe zwei Strecken mit unterschiedlichen Anforderungen – 150 Meter für sportliche Fahrer und 50 Meter für Kinder – und dazu eine Pump- Track-Strecke, Balance-Balken und Sitzbänke.

Dafür werden 2700 Quadratmeter Fläche zu bearbeitet sein und mit Magerrasen und Reptilienhabitaten ökologisch aufgewertet.

Idealer Platz für den Parcours

„Das ist der ideale Platz für den Radl-Parcours“, stellte der Vorsitzende der LAG Chiemgauer Seenplatte, Sepp Reithmeier fest. Die Strecke werde gut in den natürlichen Geländeverlauf und den alten Baumbestand des Obstangers integriert, der an heißen Sommertagen gleich willkommenen Schatten spende.

Die geplanten Sitzmöglichkeiten inmitten der Anlage würden sicher nicht nur Akteure oder Familienmitglieder zum Rasten oder Zuschauen einladen, lobte Reithmeier.

Vom Laufrad bis zum Cross-Bike

„Der Bike Park ist ein äußerst attraktives Vorhaben, das in der Gestaltung das soziale Zusammenleben berücksichtig“, hob der Leader Koordinator des AELF Rosenheim, Johann Kölbl hervor.

Vom Laufrad bis zum Cross-Bike könne hier im Einklang mit der Natur alles zum Einsatz kommen und die Menschen unterschiedlichster Generationen und sportlicher Ausprägung zusammenbringen. Das treffe genau das erklärte Leader-Prinzip: „Gemeinschaftsgeist und soziales Miteinander fördern und fordern“.

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