"Wie schaffen wir eine attraktive Ortsmitte in Edling?"

Das sind die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt

Edling - Bereits am 15. November 2019 fand eine Bürgerwerkstatt mit dem Thema „Wie schaffen wir eine attraktive Ortsmitte?“ statt. Nun wurden die Themen sortiert und zusammengefasst.

Die Meldung im Wortlaut:

Als räumliche Definition der Ortsmitte wurde von den meisten EdlingerInnen der Bereich zwischen Rathaus, Feuerwehr, Bolzplatz, Pfarrheim, Kirche und dem ehemalige Wurm-Areal genannt. So weit ist es mit Edlings Ortsmitte schon gekommen, dass vereinzelt bereits der Bereich Penny, Elektropark Weiß und Edeka als Zentrum benannt wurde, da die Geschäfte einer der wenigen Orte sind, an denen sich die BürgerInnen noch regelmäßig treffen und austauschen

Als größten Wunsch aller TeilnehmerInnen kann man ganz klar einen zentralen Treffpunkt in Form eines Wirtshauses, eines Cafés oder einer Eisdiele - am besten kombiniert mit einem Dorfladen - festhalten. Dieser Ort soll zum zentralen Treffpunkt für Jung und Alt, Familien und Alleinstehende, Alt- und Neu-Edlinger werden. 

Mehr Grün in Edling

Des Weiteren wurde der Wunsch nach mehr „Grün“ in Edlings Ortsmitte geäußert. Um dieses neue angenehme Ortsbild auch genießen zu können, bedarf es dann auch noch entsprechender Sitz- und Spielmöglichkeiten, die zum Verweilen einladen. In diesem Rahmen wurde auch eine Verbesserung der Parkplatzsituation in der Ortsmitte gefordert. Um hier allen Bedürfnissen gerecht zu werden, kam der Vorschlag einer kompletten Überplanung der oben definierten Ortsmitte. 

Neben unseren Großevents wie Gmoafest und Gmoafasching wünschen sich die EdlingerInnen noch mehr kleinere Veranstaltungen nach dem Beispiel des allseits sehr beliebten Kirtafestes. Nach dem Motto „von Edlingern für Edlinger“ wurden hier ein wöchentlicher Bauernmarkt, saisonale Veranstaltungen wie ein „Edlinger Silvester“, regelmäßige Open-Air-Kinoabende oder Straßenfeste genannt. 

Großes Verbesserungspotential bei Verkehr und Infrastruktur

Auf die Frage nach der nötigen Infrastruktur zeigten die TeilnehmerInnen die Notwendigkeit kinderwagen-, rollstuhl- und rollatorgerechter Gehwege und öffentlicher Gebäude auf. Zudem sei es wichtig, dass es in der Ortsmitte ein öffentliches WC gibt, das auch außerhalb der Öffnungszeiten des Rathauses genutzt werden kann. Außerdem solle über ein Ruf-Bus-System nachgedacht werden, um Ortsteile wie Roßhart oder Steppach besser anzubinden. 

Die allgemeine Verkehrssituation an der Hauptstraße vor allem an Schule, Kirche und Klosterkindergarten, sowie der Harter Straße brennt allen TeilnehmerInnen unter den Nägeln. Hier wurden Zebrastreifen, Ampellösungen und Mittel zur Verkehrsberuhigung gefordert. Auch solle die Busanbindung an die Stadt Wasserburg verbessert werden. 

Ausführlichere Informationen sowie die originalen Unterlagen können auf der Homepage der UBG Edling eingesehen werden. In einem ersten Schritt stellt die UBG Edling in der Gemeinderatssitzung vom 16. Januar 2020 den Antrag an den Gemeinderat, den Bürgermeister zum Führen von Verhandlungen mit dem künftigen Mieter des Gebäudes an der Lärchenstr. 2 (jetzt Fight Club) zu beauftragen. In genanntem Gebäude könnte unter Umständen die Idee eines Dorfcafès realisiert werden. Weitere Maßnahmen werden nach und nach daraus abgeleitet und versucht, in die Umsetzung zu bringen. 

Workshop zum Verkehr am 28. Februar

Auf Grund der spürbar hohen Brisanz beim Thema Verkehr in Edlings Ortsmitte, den einzelnen Ortsteilen und den Siedlungen veranstaltet die UBG Edling am 28. Februar 2020 um 19.30 Uhr im Krippnerhaus die 2. Edlinger Bürgerwerkstatt mit dem Thema „Verbesserung der Verkehrssituation in Edling und den umliegenden Ortsteilen“. Alle interessierten EdlingerInnen sind zu diesem Ideenfindungs-Workshop herzlich eingeladen.

Pressemeldung UBG Edling

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © UBG Edling

Zurück zur Übersicht: Edling

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT