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Corona-positiv im Gemeinderat

Hammerbacher aus Edling wehrt sich: „Erfuhr erst nach der Sitzung, dass ich Kontaktperson bin“

Helmut Hammerbacher erfuhr erst am Tag nach der Edlinger Gemeinderatssitzung, dass er Kontaktperson einer Frau war, die Covid hatte. Dadurch mussten er und seine Sitznachbarn in Quarantäne.
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Helmut Hammerbacher erfuhr erst am Tag nach der Edlinger Gemeinderatssitzung, dass er Kontaktperson einer Frau war, die Covid hatte. Dadurch mussten er und seine Sitznachbarn in Quarantäne.

Helmut Hammerbacher aus Edling wehrt sich gegen die Anschuldigung, er sei in der Gemeinderatssitzung gewesen, ohne das Ergebnis seines Coronatests abgewartet zu haben. „Das stimmt nicht. Ich erfuhr erst am Tag danach, dass die Haushälterin meiner Mutter, die ich besucht habe, positiv getestet wurde.“

Edling – „Die Vorwürfe entsprechen nicht der Wahrheit“, sagt Helmut Hammerbacher aus Edling. Er ist das UBG-Gemeinderatsmitglied, das am 11. März in einer Sitzung gesessen haben soll, ohne das Ergebnis seines Coronatests abgewartet zu haben. Die Sitznachbarn mussten in Quarantäne und die nächste Gemeinderatssitzung verschoben werden.

Unverschämte Anschuldigung

Er empfindet die „Anschuldigung von Bürgermeister Matthias Schnetzer (CSU) als unverschämt“ und sagt zu den OVB-Heimatzeitungen, „die Reihenfolge war ganz anders. Ich wäre doch nicht hingegangen, wenn ich etwas geahnt hätte“. Hammerbacher hatte seine hochbetagte Mutter am 8. März in Röthenbach besucht und sie zur zweiten Impfung begleitet. Danach ging es ihr nicht gut. „Ihr Arm tat weh, ich dachte an normale Nebenwirkungen.“

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Zwei Tage später sei er nach Hause gefahren, drei Tage später habe er an der Gemeinderatssitzung teilgenommen.

Leichte Symptome

Am Tag nach der Sitzung wurde er telefonisch vom Gesundheitsamt in Lauf (Nürnberger Land) informiert, dass die Haushälterin der Mutter positiv getestet worden sei. „Ich hab sie nur kurz gesehen, als sie ins Zimmer kam“, so Hammerbacher, der am 13. März zum Testen zur Loretowiese musste, am Tag danach erfuhr er, dass er positiv auf die Corona-Mutante B1.1.7 getestet worden war. Quarantäne war bis 23. März angeordnet. „Ich hab dem Gesundheitsamt Rosenheim pflichtgemäß meine Kontakte gemeldet, also auch die des Gemeinderates. Es ist definitiv nicht wahr, dass ich im Wissen um eine Coronaerkrankung die Gemeinderatssitzung besucht hätte“, so der Edlinger.

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Seine Mutter wurde übrigens erst fünf Tage nach ihm positiv getestet. Beide hatten leichte Symptome. „Ich war etwas zerdätscht und hatte erhöhte Temperatur. Mama hat es gut weggesteckt“, so Hammerbacher, der sich immer noch in Quarantäne befindet und auf seine Freitestung wartet.

Ärgerlich sei, dass er nach der Berichterstattung in der Zeitung anonyme eMails mit Rücktrittsforderungen bekam. Vom Bürgermeister hätte er sich einen Anruf, statt Anschuldigungen gewünscht.

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