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Gemeinderat verärgert

Versicherungs-Ärger in Griesstätt wegen vermeintlichem Blitzeinschlag

Der Griesstätter Kirchturm ist oft Opfer von Bliteinschlägen.
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Der Griesstätter Kirchturm ist oft Opfer von Bliteinschlägen.

Schon mehrfach war der Griesstätter Kirchturm von Blitzeinschlägen betroffen. So auch im vergangenen Sommer. Doch jetzt gab es Ärger mit der Versicherung.

Griesstätt – Um 938 Euro Zuschuss hatte die Katholische Pfarrkirchenstiftung St. Johann Babtist den Gemeinderat betreffs Reparatur der Kirchturmuhr gebeten. Diese war nötig geworden, da nach einem Gewitter Mechanik und Elektrik nicht mehr funktioniert hatten und der Verdacht nahelag, ein Blitz sei schuld daran gewesen.

Insgesamt rund 7.400 Euro kostete die gesamte Behebung des Schadens, den hauptsächlich die Kirchenstiftung zu tragen hat.

Hauptgrund für diese Tatsache und den Zuschussantrag: Der Sachverständige der Versicherung hatte nach Prüfung des Schadens im Bereich des Kirchturms festgestellt, es sei gar kein Blitz gewesen.

Aus diesem Grund wurde eine Schadensregulierung betreffs Stundenschlag, Glockenläutmaschine, Steuerschrank und Schlagwerkmechanismus verweigert. Damit blieb die Kirchenstiftung auf ihren Kosten sitzen und auch die Gemeinde, bisher für den Service im Bereich der Uhr zuständig, war gefragt.

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Dass ein vorheriger Versicherungswechsel der Grund für die Verweigerung der Zahlung sei, vermutete Bürgermeister Robert Aßmus (parteilos), der feststellte, sonst seien solche Schäden immer problemlos von der früheren Versicherungsgesellschaft reguliert worden.

Denn der Turm sei schon in der Vergangenheit des Öfteren von Blitzschlägen betroffen gewesen. Dass dieses Problem mit dem neuen Versicherer auch in Zukunft bestehen könnte, daran erinnerte Jakob Ametsbichler (GfuG), der eine Regelung in dieser Frage anmahnte. Sonst würden die Gemeinde und die Kirchenstiftung jedes Jahr aufs Neue mit dem Problem konfrontiert.

Mit ‚halt jeden Sonntag in die Kirche gehen‘, wie Rudolf Liedl (GfuG) scherzhaft einwarf, dürfte das Blitzproblem allerdings nur bei sehr starkem Glauben zu beheben sein.

Letztlich stimmten die anwesenden Griesstätter Gemeinderäte gegen die Stimme von Lorenz Freiberger (GfuG) für die Gewährung des Zuschusses. (re)

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