Warum der Griesstätter aus der SPD austritt

Bürgermeister Robert Aßmus: "Ich mag nicht mehr!" 

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Robert Aßmus, Griesstätts Bürgermeister, ist aus der SPD ausgetreten. 
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Griesstätt - Über 20 Jahre war Bürgermeister Robert Aßmus Mitglied der SPD - jetzt ist er ausgetreten. Die Hintergründe und was das nun für die Gemeinde bedeutet: 

"Ich wollte einfach nicht mehr", erklärt Robert Aßmus kurz und knapp. Die aktuelle Situation und das Programm der SPD im Wahlkampf seien ihm zu prekär gewesen. "Die Aussage von SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen, dass man gegen das Polizeiaufgabengesetz klagen wolle, hat das Fass dann zum Überlaufen gebracht." 

"Auch wenn ich seit Ende der 80er-Jahre Mitglied war, die Sympathien liegen nun woanders. Momentan sind bei der SPD so viele Faktoren vorhanden, die ich mit meiner politischen Einstellung nicht vereinbaren kann", erklärt Aßmus die Entscheidung zum Austritt. Seit einiger Zeit schon sei er ein "unüberzeugtes Mitglied" gewesen - nun zog Aßmus den Schlussstrich. 

Was bedeutet das für die Gemeinde, wenn der Bürgermeister aus seiner Partei austritt? "Nichts", erklärt Aßmus. "Es bleibt alles beim Alten. Ich bin für meinen Teil nun lediglich parteilos." Nachfolger als Griesstätter SPD-Ortsvorsitzender wird Christian Wolf.

mb

Quelle: wasserburg24.de

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