Nach lebensgefährlicher Sabotage bei Griesstätt

Nägel im Maisfeld: "Der hat gewusst, was er tut!"

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Griesstätt - Ein Bauer hat vor einigen Tagen auf seinen Feldern zehn Zentimeter lange Nägel entdeckt! Eine Sabotage, die Mensch und Tiere das Leben kosten und hohe Schäden an den landwirtschaftlichen Maschinen verursachen kann.

Auch wasserburg24.de hat bereits über den Fall berichtet. Der Unbekannte hatte Dutzende Nägel in gleichbleibenden Abständen auf dem betroffenen Feld ausgelegt. "Der hat gewusst, was er tut! Wenn der Metalldetektor nicht anspringt, landen da große Stücke im Futter und meine Viecher krepieren. Und an der Maschine hat man schnell einen Schaden von 20.000 Euro beieinander", sagte Landwirt Franz B.* (Anm. der Red.: Name geändert) dem Oberbayerischen Volksblatt.

B. geht laut dem Bericht von "einer zielgerichteten Zerstörungsaktion" aus. Unklar blieb, wer für die fiese Tat in Frage kommt. "Mit den Nachbarn habe ich keinen Streit", sagte B. der Zeitung.

Beim Bayerischen Bauernverband (BBV) glaubt man eher nicht an ein gezieltes Attentat. "Eigentlich sind es in solchen Fällen immer militante Naturschützer, die auf einem völlig falschen Weg sind", sagte Kreisgeschäftsführer Josef Steingraber dem OVB. Man gehe eher davon aus, dass jemand dahinter steckt, der etwas gegen Mais und dessen Verwendung für Biogasanlagen hat.

In diesem Sommer gab es bayernweit bereits mehrere Anschläge dieser Art. Zuletzt sorgte ein Fall aus Fridolfing für Aufsehen, wo ein Unbekannter gleich zweimal Eisenstangen an Maispflanzen befestigt hatte. Auch in Mittelfranken hatte es mehrere Vorfälle gegeben.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-heimatzeitungen.de oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: wasserburg24.de

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