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Barrierefreiheit: Brücke in den Obinger See

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Rollstuhlfahrer können durch diese neue Rampe, gefördert durch das EU-Leader-Projekt, viel leichter in den Obinger See gelangen.

Obing - Seit der neuen Badesaison ist das Strandbad am Obinger See besonders gut für Rollstuhlfahrer und andere in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen geeignet.

Über eine sanft geneigte Rampe mit Geländer gelangen sie vom Ufer aus ins Wasser und können beispielsweise direkt vom gebremsten Rollstuhl aus losschwimmen.

Vom Wasser aus ist der barrierefreie Zugang - je nach Pegelstand - kaum zu sehen.

Dieser behindertengerechte Einstieg in den See ist Teil des Leader-Projekts "Barrierefreier Zugang zu Erholungseinrichtungen" in der Chiemgauer Seenplatte und wurde mit EU-Mitteln gefördert. Im Sinne der Aktion "Tourismus für Alle" im Raum Chiemsee wird so behinderten Menschen die Nutzung von Freizeiteinrichtungen erleichtert und Obing als Urlaubsort für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen attraktiv gemacht.

Ergänzt wird die Brücke in den See durch die Neugestaltung des Weges vom Eingangs- und Funktionsgebäude mit dem bereits vorhandenen Behinderten-WC zur Rampe hin; die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer ist dadurch wesentlich besser.

Von den weiteren Neuerungen im Obinger Strandbad profitieren alle Besucher. Zusätzlich lädt ein Wassertrampolin die älteren Kinder und Jugendlichen zum Austoben ein und wird bereits fleißig benutzt, der Sandkasten am See bietet kleineren Kindern noch ausgiebigere Spielmöglichkeiten und alle können die sich ins Gesamtbild gut einfügenden schneckenförmigen Umkleidekabinen direkt auf der Liegewiese nutzen.

igr/Wasserburger Zeitung

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