Um Trinkwasser weiter zu gewährleisten

Neuer Wasserhochbehälter für Paffing und Albaching - nur an welchem Standort? 

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Pfaffing/Albaching - Damit die Bürger weiterhin ausreichend mit sauberem Trinkwasser versorgt werden, scheint der Neubau eines Wasserhochbehälters unabwendbar. Und doch bleiben aktuell noch viele Fragen offen.  

In der Versammlung der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffing befassten sich die Mitglieder in der vergangene Woche mit dem Neubau oder der Erweiterung des Wasserhochbehälters in Stauden. Diese Maßnahme sei erforderlich, um die Trinkwasserversorgung der beiden Gemeinden Pfaffing mit knapp 4.000 und Albaching mit knapp 1.600 Einwohnern langfristig zu sichern.

Für eine Versorgung in der Größe der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffing haben die Ingenieure des Rosenheimer Planungsbüros Infra eine Behältergröße von 2.500 Kubikmeter ermittelt. 400.000 Kubikmeter Trinkwasser - das sei die Menge, die die Bürger Pfaffings und Albachings gemeinsam pro Jahr verbrauchen. Derzeit verfügen die Behälter über ein Fassungsvermögen von 600 Kubikmeter, was was 600.000 Liter entspricht.

Welcher Standort ist geeignet? 

Ein Grund für einen Neubau: Der Behälter in Stauden habe beinahe 50 Jahre auf dem Buckel, man müsse über kurz oder lang über eine umfangreiche grundlegende Sanierung nachdenken. 

Unklar ist allerdings zum gegenwärtigen Zeitpunkt, welcher Standort dafür geeignet ist. Sollte der Neubau eines Hochbehälters in Betracht kommen, seien zwei Standorte denkbar:

  1. Einige Gesichtspunkte sprechen für den bisherigen Standort bei Stauden. Zum einen seien Zuwegung und Leitung vorhanden. Allerdings ist das Druckpumpwerk in Zell weiterhin erforderlich, da kein ausreichender Druck in der Hochzone vorhanden sei.
  2. Ein neuer und höher gelegener Standort würde eine Zuwegung und Leitung von etwa 350 Meter erforderlich machen. Dafür könnte das Druckpumpwerk in Zell entfallen. In Teilen von Pfaffing müsste der Druck jedoch gemindert werden.

Das neue Bauwerk soll ersten Kostenschätzungen zufolge mit rund zwei Millionen Euro zu Buche schlagen. 

Nach einer längeren Diskussion, bei der auch der Wasserwart der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffing, Georg Gürtler, seine Argumente vorbrachte, wurde eine Fortführung der Debatte vereinbart. Ein Beschluss steht noch aus.  

mb

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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