SV Ramerberg kämpft um neuen Standort für Sportplatz

Gefahr durch Verkehr: Aktuelle Situation "nicht mehr tragbar" 

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Die aktuelle Situation am Sportplatz in Ramerberg stellt vor allem für die Kinder eine Gefahr dar. 
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Ramerberg - Dass ein neuer Sportplatz an einem anderen Standort notwendig ist, ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Seit Jahren schon laufen Debatten über eine machbare und kostengünstige Lösung. Nun scheint sich eine Alternative abzuzeichnen: 

Nach einigen Debatten und Abwägungen von Lösungsvorschlägen und einer Machbarkeitsstudie wurde nun in Zellereit ein Grundstück gefunden, das sowohl für Ramerbergs Bürgermeister Georg Gäch als auch für den Grundstückbesitzer akzeptabel wäre. Vorgesehen ist die Errichtung einer Sportanlage im Nordwesten des Ramerberger Ortsteils Zellerreit

Die Vorstandschaft des SV Ramerbergs hat nun Stellung genommen zu dem neuen Vorschlag. Vor Jahren habe der SV bereits erkannt, dass es Handlungsbedarf in der Sportplatz-Situation gebe, erklärt Andreas Hohnen, Vorsitzender des SV Ramerberg. "Die Situation ist längst nicht mehr zeitgerecht und auch nicht mehr tragbar. Vor allem die Platzverhältnisse, die Umkleidekabinen und die sanitären Einrichtungen - auch für die Zuschauer-  entsprechen schon lange nicht mehr den Erfordernissen der heutigen Zeit."

An dieser Stell in Zellereit soll der neue Sportplatz entstehen. 

Gerade die Parkplatz-Situation sei "nicht mehr zumutbar". Die Gemeindestraße führt unmittelbar am Sportplatz und somit zugleich am Trainingsgelände vorbei, "was ein großes Gefährdungspotenzial für unsere Schüler- und Jugendmannschaften" darstelle.

Hohnen weiter: "Alleine schon der Weg der Sportler zu Fuß von der Kabine zum Platz führt entlang dieser Gemeindestraße, teilweise ist der Bürgersteig zugeparkt. Alle Verantwortlichen des Vereins – besonders unsere Jugendtrainer – machen sich da schon sehr lange Trainingstag für Trainingstag, Spieltag für Spieltag Sorgen um unsere Kinder." Häufig sei es schon zu brenzligen Situationen zwischen den spielenden Kindern und Autofahrern gekommen. 

Der SV Ramerberg habe deshalb bereits vor vielen Jahren mit der Suche nach einer Alternative begonnen. Doch: Im gesamten Gemeindegebiet habe man keine ausreichend große, langfristig verfügbare sowie genehmigungsfähige Fläche gefunden. Die langfristige Lösung in den Augen des SV: Ein Pachtvertrag, weil es sonst keine Fördermittel vom Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) gebe. 

"Neue Sportanlage für Weiterbestehen des Vereins notwendig"

"Nun haben wir endlich ein geeignetes Grundstück, auf das all diese Bedingungen zutreffen, gefunden", freut sich Hohnen im Namen des SV Ramerberg. "Sowohl der Grundbesitzer als auch der Bürgermeister mit dem Gemeinderat halten diese Lösung für eine machbare, sinnvolle und nicht zuletzt die einzig kostengünstige Lösung."

"Bei unserer SVR-Info-Veranstaltung am 10. Oktober 2018 haben wir mit Unterstützung des Bürgermeisters über unsere Planungen informiert. Die neue Sportanlage ist für das Weiterbestehen unseres Vereins absolut notwendig. Es ist für uns völlig unverständlich, dass es Bürger gibt, die glauben, dass der SVR die Gemeinde spalten möchte. Eine Gemeinde lebt doch vom Zusammenhalt und von den zahlreichen, lebendigen Vereinen", betont Hohnen abschließend. 

Dank möchte der SVR den Gemeindevertretern und dem Grundstücksbesitzer aussprechen. Hohnen aber akzentuiert dennoch: "Sollte jemand eine echte, schnell realisierbare und finanzierbare Alternative zu unserer Planung haben, wären wir sehr dankbar, wenn – dem Gemeindefrieden zuliebe – die verantwortlichen Stellen so schnell wie möglich darüber informiert würden."

mb/SV Ramerberg e.V.

Quelle: wasserburg24.de

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