Amtsgericht Rosenheim entscheidet

Rotter (54) wegen Wohnungsbrandes zu Geldstrafe verurteilt

  • schließen

Rosenheim/Rott am Inn - Ein Mann aus Rott hat sich nun vor dem Gericht in Rosenheim verantworten müssen, weil es in seiner Wohnung gebrannt hat. Dabei musste geklärt werden, ob das Feuer Absicht gewesen ist oder nicht. Das Gericht hat eine Geldstrafe mit 90 Tagessätzen zu 45 Euro verhängt.

Ein Wohnungsinhaber aus Rott am Inn hat sich jüngst wegen fahrlässiger Brandstiftung vorm Gericht in Rosenheim verantworten müssen. Seine Dachgeschosswohnung und dadurch der Dachstuhl in einem Mehrfamilienhaus am Asamweg ist am 19. September 2017 zur Mittagszeit in Brand geraten, was die Feuerwehr auf den Plan gerufen hat, wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet..

Als Grund für den Brand haben die Kameraden zwei auf der höchsten Stufe eingeschaltete Kochplatten am Herd ausgemacht, die vor sich hin geschmort hatten, nachdem der Wohnungsinhaber am späten Vormittag aufgrund einer stationären Aufnahme zum Rosenheimer Klinikum war, bis der mangelnde Sauerstoff das Feuer in der Wohnung erstickt hat, heißt es in dem Bericht des Oberbayerischen Volksblattes.

Im Zuge der Verhandlung hat sich gezeigt, dass der 54-jährige Produktionshelfer seit seiner Scheidung alleine gelebt hat und mit seiner Haushaltsführung anscheinend überfordert gewesen ist, was auch Dominik Thamm, Gutachter für Brandsituationen des Landeskriminalamtes in München, bestätigte, da es nicht auszuschließen sei, dass der Angeklagte beim Vorbeidrängen die beiden Drehschalter für die Kochplatten unbeabsichtigt betätigt hat, berichtet das Oberbayerische Volksblatt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie unter ovb-heimatzeitungen.de und in Ihrer gedruckten Heimatzeitung.

ksl

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Zurück zur Übersicht: Rosenheim

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT